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Das Vorstands-Team der SPD Weilheim (von links): Vorsitzender Dominik Streit, die Stellvertreter Gillian Pal und Roman Wieting, Schriftführer Harald Mansi, Beisitzer Ali Shamloo, Markus Schwaiger, Lilo Lechner und Horst Martin sowie Neu-Mitglied Magdalena Wittek. Nicht im Bild Kassier Jörg-Michael Hentschke und Beisitzer Fabian Stein. 

Weilheim

SPD-Neuwahl  „wie bei Martin“

Der Weilheimer SPD-Vorsitzende  Dominik Streit – so heißt Dominik Hey seit seiner Verpartnerung – erhielt 100 Prozent der Stimmen. „Wie bei Martin“, spielte Schriftführer Harald Mansi auf das Ergebnis von Kanzlerkandidat Martin Schulz an.

Weilheim – Es war eine lange Tagesordnung, die die 30 stimmberechtigten Mitglieder abzuarbeiten hatten bei der Jahresversammlung des SPD-Ortsvereins Weilheim im AWO-Stüberl. 15 Punkte umfassten auf der Tagesordnung die Formalien und Regularien von der Begrüßung bis zum Schlusswort, plus neun Unterpunkte.

Die Wahlen zum Vorstand liefen wie am Schnürchen, das Führungsteam wurde mit klaren Ergebnissen in seinem Amt bestätigt, nur kleine Veränderungen gab es. Der Ortsvorsitzende Domini

k Streit – so heißt Dominik Hey seit seiner Verpartnerung – erhielt 100 Prozent der Stimmen. „Wie bei Martin“, spielte Schriftführer Harald Mansi auf das Ergebnis von Kanzlerkandidat Martin Schulz an.

Spannend wurde es dagegen gegen Ende der Sitzung, als Stadträtin Petra Arneth Mangano mehr politische Debatte im Ortsverein einforderte. „Reden wir doch mal über Martin Schulz, das ist doch unsere Aufgabe“, sagte sie, „oder darüber, ob Sigmar Gabriel bei seinem I

sraelbesuch etwas falsch gemacht hat“. Ihr Vorschlag: Eine öffentliche (Wahlkampf-)Debatte über die SPD-Politik mehrmals im Jahr. Ihr Vorschlag wurde von der ehemaligen SPD-Stadträtin Beate Oehmann ebenso unterstützt wie von der stellvertretenden Ortsvorsitzenden Gillian Pal. „Die Diskussion ist unser Kerngeschäft“, sagte Pal, „die Termine fressen uns zwar auf, aber sie muss sein“.

Streit, der auch Kreisvorsitzender und Mitglied der Bundeswahlkreiskonferenz der SPD ist, stellte fest, dass solche Veranstaltungen organisiert werden müssten. Er könne das nicht: „Ich laufe am Anschlag“. Schließlich bot Schriftführer Mansi seine Hilfe an: „Du machst das, ich bringe Dir die Leute“, sagte er zu Arneth-Mangano.

Bernhard Kerscher brachte ein anderes Thema zur Sprache: die Mitgliederbefragung zum Landesvorsitz. Das Abstimmungsergebnis sei nur eine Diskussionsgrundlage für die Delegierten, kritisierte er. „Das ist anders verkauft worden“, so sein Vorwurf, auf den Streit erwiderte: „Die SPD sieht keine Urwahl vor“.

Der SPD-Ortsverein Weilheim, der im vergangenen Jahr 13 Zu- und 14 Abgänge verzeichnete, hat aktuell 107 Mitglieder und ist damit im Landkreis der zweitstärkste nach dem Penzberger. Er stellt den Kreisvorsitzenden sowie weitere Mitglieder des Kreisvorstandes, aber kein einziges Kreistagsmitglied. Die Weilheimer SPD stellt aber

vier Stadträte.

Brigitte Gretschmann

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