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Als Schreiner betätigten sich Mitglieder des Vereins „Junge Menschen für Weilheim“. Sie stellten Jugendreferent und 2. Bürgermeister Horst Martin (2.v.l.) am Stadtmuseum ihren Prototyp eines Pfandflaschenkorbs vor. Von links: Cornelius Heisse, Sophia Ott, Sonja Hollaus, Adina Stengele und Maximilian Betz. 

„Junge Menschen für Weilheim“

Pfandflaschen bekommen einen Korb

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Der neu gegründete Verein „Junge Menschen für Weilheim“ (JMW) hat einen Arbeitskreis „Pfandflaschenkörbe“ gegründet. Dieser ist inzwischen in Aktion getreten und hat einen Prototyp für einen Pfandflaschenkorb entwickelt.

Weilheim – Wofür diese Pfandflaschenkörbe gut sein sollen, beschreibt Cornelius Heisse vom Arbeitskreis so: Die Körbe sollen aufgestellt werden, damit „Menschen, die ihren Lebensunterhalt durch das Sammeln von Pfandflaschen aufbessern müssen, keine entwürdigende Suche in Mülleimern auf sich nehmen müssen“. Und weiter: „In einem fortschrittlichen Land wie Deutschland, sollte sich niemand durch Dreck wühlen müssen, um eine mickrige Ausbeute an Pfandflaschen zu erhalten“.

Mit ihrer Aktion wollen die „Jungen Menschen für Weilheim“ zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen soll den Bedürftigen das Suchen und Sammeln erleichtert werden, zum anderen sollen dadurch aber auch mehr Bürger zum Spenden von Pfandflaschen bewegt werden. Die Idee kam mehreren Mitgliedern der neuen Jugendvereinigung laut Heisse bei einem „digitalen Brainstorming“. Bis Pfingsten wollten sie einen Prototyp fertigen, was sie auch schafften.

Hoffen, dass die Stadt mitmacht

Im weiteren Verlauf des Projekts wird der Arbeitskreis laut Heisse nun die Standorte für die Pfandflaschenkörbe in der Stadt und deren genaues Aussehen festlegen sowie einen Plan erarbeiten, wie die Bedürftigen am besten an die Flaschen in den Körben kommen. Das Konzept soll dann der Stadt zur Prüfung vorgelegt werden, „gegebenenfalls modifiziert und hoffentlich in die Tat umgesetzt“ werden, so Heisse in der Pressemitteilung .

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