Landkreis

Falscher Staatsanwalt fordert Geld

Die Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche, bei der Menschen in einem Brief mit Freiheitsstrafe gedroht wird, wenn sie nicht zahlen. Kenntnis von dieser Masche erhielt die Polizei über eine 80-Jährige. 

Landkreis   - Sie erhielt einen Brief, der laut Aufmachung von der von der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main stammen soll. Darin wurde der Frau eine „Ersatzfreiheitsstrafe“ in Höhe von 620 Tagen angedroht, wenn sie die ihr angeblich auferlegte Geldstrafe in Höhe von 620 Tagessätzen á 30 Euro (also insgesamt 18 600 Euro) nicht bezahlt. Eine Recherche der Inspektion ergab, dass diese Briefe deutschlandweit in Umlauf sind. Absender ist ein stets gewisser „Oberstaatsanwalt Dr. Gerhard Rehm“, der auch für die Staatsanwaltschaft Berlin tätig sein soll. In allen Briefen werden dieselben Aktenzeichen und dasselbe Strafmaß verwendet.

Im Brief ist keine Bankverbindung angegeben, sondern nur die Rufnummer eines Sachbearbeiters. Es ist laut Polizei davon auszugehen, dass die Betroffenen telefonisch noch kontaktiert werden oder bei einem Rückruf nähere Informationen bezüglich der Überweisungsformalitäten erhalten werden. Im Bereich der Inspektion Weilheim sind mehrere Schreiben bekannt, sie rechnet damit, dass es weit mehr gibt.

Die Polizei rät, nicht auf derartige Briefe zu reagieren und keine darin aufgeführten Telefonnummern anzurufen. Vielmehr sollten Betroffene zur Polizei gehen und Anzeige erstatten.ph  

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