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Lange Staus bildeten sich am Hirschberg, weil dort umgestürzte Bäume beseitigt werden mussten. 

Sturm im landkreis

Probleme vor allem am Hirschberg

Das Sturmtief „Burglind“ fegt mit Orkanböen über den Raum Weilheim-Penzberg hinweg, bei Aufräumarbeiten wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt.

Landkreis– Laut Alfred Messmer, Wetterbeobachter beim Deutschen Wetterdienst auf dem Hohen Peißenberg, erreichte der Sturm gegen 10.30 Uhr mit einer Geschwindigkeit von 133 Stundenkilometern Orkanstärke. „Außergewöhnlich an diesem Sturm war aber nicht dieser Höchstwert, sondern vor allem die permanent hohe Windstärke, die sich bis in den frühen Nachmittag hinein hielt“, so der Wetterbeobachter. Während der Spitzenwert mit Stärke 12 nur kurze Zeit anhielt, wurde bis Mittag durchgehend Windstärke 8 gemessen. Begleitet wurde das Tief von vereinzelten Gewittern, Regen- und Schneeschauern.

Zahlreiche Bäume hielten dem Unwetter nicht stand. Die Feuerwehren mussten quer durch den Landkreis zu auf Straßen gefallenen Ästen und umgestürzten Bäumen ausrücken – von Hohenpeißenberg über Pähl bis nach Antdorf. Bei Aufräumarbeiten in Höhe Lautenbacher Mühle wurde ein Feuerwehrmann (49) aus Iffeldorf laut Penzberger Polizei von einem zurückschnellenden Baum leicht verletzt.

Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es auf der B 2 am Hirschberg: Da mehrere große Bäume auf die Straße gestürzt waren, bildete sich ein großer Verkehrsstau. Straßenmeisterei und Feuerwehr waren rund eineinhalb Stunden mit der Entfernung der Bäume beschäftigt, so ein Sprecher der Polizei Weilheim. Die Polizei sicherte die Straße.

Trotz der Behinderungen ist der Raum Weilheim-Penzberg verhältnismäßig glimpflich davongekommen. Laut Polizei wurden gestern keine durch „Burglind“ verursachten Verkehrsunfälle oder Beschädigungen bekannt.

Die Stromversorgung in der Region kam vereinzelt zu Schaden. Während im Laufe des Vormittags in ganz Bayern in 10 500 Haushalten und Betrieben der Strom ausfiel, blieb das Gebiet um Weilheim verschont. Laut Manuel Köppl, dem stellvertretenden Pressesprecher der Bayernwerk AG, wurden aus Dießen und Bernbeuren Ausfälle und Störungen gemeldet. Die Lechwerke sprachen von Probleme im Lechrain.

Weitere Sturmböen sind in den nächsten Tagen nicht mehr zu befürchten, wie Messmer vom Wetterdienst erklärt.  

nema

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