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Wie fühlt sich ein Pilot? Einen Eindruck davon konnten sich die Kinder beim Luftsportverein Weilheim-Peißenberg verschaffen.
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Auf dem "Tag der Familie" gab es einiges zu entdecken.
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Auch die Stadtkapelle spielte auf.
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Kopfüber durch die Luft wirbeln, konnten die Gäste auf dem Bungee-Trampolin.
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Reiten auf der Tigerente.
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Reiten auf der Tigerente.
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Kopfüber durch die Luft wirbeln, konnten die Gäste auf dem Bungee-Trampolin.

“Wir sind hochzufrieden“

Rekordbesuch bei „Tag der Familie“

Rund 5000 Gäste, kamen am Samstag in die Stadthalle und auf den Volksfestplatz, um den fünften „Tag der Familie“ in Weilheim zu feiern.

Weilheim – Johannes Lehnert, Familienbeauftragter des Landkreises, macht für den großen Zulauf mehrere Gründe aus. Zum einem habe die Veranstaltung immer mehr attraktive Angebote – heuer machten 42 Vereine und Organisationen mit –, zum anderen habe es sich inzwischen herumgesprochen, dass sich ein Besuch für Familien mit kleinen und größeren Kindern lohne. Auch das Wetter habe seinen Teil zum Erfolgt beigetragen. Es war nicht zu heiß, und es gab kein Gewitter während der Öffnungszeit. Lehnerts Bilanz: „Wir sind hoch zufrieden.“

Unübersehbares Highlight auf dem Freigelände war das Bungee-Trampolin-Springen. An dieser Station konnten die Kinder nicht nur den Sport ausprobieren, sondern auch eine wichtige Tugend trainieren: das geduldige Warten. Vor dem Sportgerät hatte sich schnell eine lange Schlange gebildet. Ebenso dicht umlagert waren am frühen Nachmittag die Rodeo-Tigerente der AOK, der Laser-Schießstand der „Königlich Privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft Weilheim“, die „personenbefördernde Gartenbahn“ der Peißenberger Bockerlbahner, das Biertragerlklettern des Alpenvereins und die Seilfähre, mit der die Wasserwacht das Übersetzen über die Ammer vorführte.

Wer bei der Wasserwacht mitfahren wollte, musste allerdings Sicherheitsregeln einhalten, unter anderem eine Schwimmweste anlegen. 70 Kinder im Alter von drei bis 14 Jahren zählten die Wasserwachtler bis zur Mittagspause – wobei bei den ganz Kleinen auch die Eltern mitfuhren.

Den höchsten Andrang aber verzeichneten die Bewirtungsstände, besonders der türkische, wo Spezialitäten aus dem Land am Bosporus angeboten wurden. Nicht ganz so viele Besucher kamen zu den Amateurfunkern. Dafür blieben die Kinder dort länger, immerhin galt es eine Morsetaste mit Summer aufzubauen und den Morsecode zu erlernen, was deutlich länger dauert als ein Ritt auf der Tigerente. Besonders interessant fanden die an der Technik interessierten Kinder laut Georg Karg vom Klub „C20“ das Kurzwellensenden, „da kommt man mit wenig Leistung – fünf bis zehn Watt reichen – rund um die Welt“.

Möglich ist die Ausrichtung des Familientags laut Kreisjugendpflegerin Annika Seif nur, weil alle Teilnehmer sich bereit erklärt hatten, eine Aktion für Kinder unentgeltlich anzubieten. Eine Krankenkasse, zwei Banken und die Weilheimer Stadtwerke trugen als Sponsoren ebenso zum Erfolg der Veranstaltung bei wie mehrere Geschäftsleute, die sich mit Sachspenden beteiligten.

Von Alfred Schubert

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