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Mit Karacho ging es  2006 es bei der ersten Zipfelbob-Stadtmeisterschaft das Gögerl hinunter.
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Mit Karacho ging es  2006 es bei der ersten Zipfelbob-Stadtmeisterschaft das Gögerl hinunter.
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Mit Karacho ging es  2006 es bei der ersten Zipfelbob-Stadtmeisterschaft das Gögerl hinunter.

Rennen am Weilheimer Gögerl

Am Rosenmontag gibt‘s Gaudi mit dem Zipfelbob

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Sie war nur kurz, die Ära der Zipfelbob-Renen auf dem Weilheimer Gögerl. 2006 gab es die 1. Stadtmeisterschaft, veranstaltet von Peter Kreitmeir und 15 Helfern des Weilheimer Jugendparlaments. Bald jedoch schliefen die Rennen ein. Nun wollen die Stadtwerke sie zu neuem Leben erwecken.

Weilheim – Als es am 7. Januar 2006 auf dem „Teufelshang“ am Gögerl um den 1. Weilheimer Zipfelbob-Titel ging, war dieser tief verschneit, und kalt war es auch. 1000 Zuschauer säumten dennoch die Rennstrecke und feierten die 165 mutigen Starter, die sich auf den kleinen Plastik-Bobs den Berg hinunterstürzten, darunter Bürgermeister Markus Loth und sein damaliger Vize Ingo Remesch.

Zwölf Jahre und einen guten Monat später soll es am Gögerl ein Revival geben. Die Stadtwerke Weilheim planen einen „Rodel-Gaudi am Rosenmontag“, 12. Februar: das erste „Fubsi“-Zipfelbob-Rennen, wobei „Fubsi“, wie schon bei den beiden Silvesterläufen, für „Freizeit- und Breitensport-Initiative“ steht.

„Schnee machen die ,Fubsis’ notfalls selber“, so Stadtwerke-Chef Peter Müller. Laut Müller, der zusammen mit Josef Wiedemann und Franz Blinia das Organisationsteam bildet, wird nur für den einen Fall, dass es zwar Minusgrade hat, aber kein oder zu wenig Schnee liegt, Kunstschnee produziert. Es werde aber, wie er zur Heimatzeitung sagte, entgegen Gerüchten in der Stadt, keine Schneekanone gekauft. Es werde vielmehr eine so genannte Schneilanze gemietet, die aus Wasser Schnee macht. Die Miete für das Gerät beziffert Müller auf 100 Euro am Tag, vier bis fünf Tage werde sie wohl im Einsatz sein, um die rund 300 Kubikmeter Kunstschnee zu erzeugen, die für das Rennen benötigt werden. Die notwendigen 40 bis 50 Kubikmeter Wasser würden aus dem 4000 Kubikmeter fassenden Hochbehälter gezapft. Das Herrichten der Piste funktioniert so: Mit der Schneilanze wird der Schnee versprüht, per Hand rund zehn Zentimeter hoch auf dem Hang verteilt und mit Skiern festgetreten. „Hat es keine Minusgrade, fällt das Rennen aus“, so Müller, „hat es Minusgrade und ausreichend Naturschnee, dann ist alles bestens“ – ganz ohne Kunstschnee. „Es geht um ein ganz normales Rodelvergnügen, wie es sonst am Gögerl auch stattfindet“, so Müller.

Treffpunkt zum Rennen ist am Rosenmontag 12. Februar, um 12 Uhr auf dem Gögerl. Wer keinen eigenen Zipflbob hat, kann einen am Start für 25 Euro erwerben, solange der Vorrat reicht. Die Stadtwerke verkaufen 50 Zipflbobs für soziale Zwecke.

Der Rodelwettbewerb beginnt um 13 Uhr. Es gibt mehrere Klassen, gestaffelt nach Alter für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie für Frauen und Männer. Mit Medaillen geehrt werden jeweils die Plätze 1 bis 3. Die Zeitmessung übernimmt der Sport-Veranstalter „Sog-Events“. Für Essen und Trinken muss laut einer Mitteilung jeder selbst sorgen, warmen Tee bietet das „Fubsi“-Team an. Zur Sicherheit der Teilnehmer wird die Rennstrecke mit Flatterleinen markiert. Bäume innerhalb der Piste werden mit Matten gepolstert. Es herrscht Helmpflicht.

Infos/Anmeldung

bis 12. Februar, 12 Uhr, Anmeldung unter www.sog-events.de und am Renntag ab 10 Uhr im Zielbereich am Gögerl. Ab 12 Uhr werden Startnummern ausgegeben. Von 13 Uhr bis 14 Uhr läuft das Rennen mit Siegerehrung, dann freies Rodeln.

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