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Hoch oben auf dem Dach standen die Zimmerer aus Niederbayern für ihren Richtspruch. Diesem wohnten Vertreter aus Politik und der beteiligten Firmen bei.

Richtfest der „Wohnbau GmbH“

Einzug im „Lindenpark“  soll Ende des Jahres sein

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Während auf der großen Baustelle an der Lindenstraße in Weilheim noch geschäftiges Treiben herrschte, wurde im Innenhof des Komplexes bereits gefeiert: Die „Wohnbau GmbH“ hatte zum Richtfest des geförderten Bauprojekts „Lindenpark“ geladen.

Weilheim –  Der Neubau entstand an Stelle von drei abgerissenen alten Wohnblocks. Der Bau der Anlage war vor allem wegen seiner Größe bei den Nachbarn umstritten. Die Kosten liegen bei 10,2 Millionen Euro.

„Ich habe großes Glück, dass ich nach drei Monaten im Amt schon mein erstes Richtfest feiern darf“, erklärte Markus Kleinen, neuer Geschäftsführer der „Wohnbau GmbH“ in seiner Ansprache, ehe drei Zimmermänner der niederbayerischen Baufirma „Bammersperger“ mit Sekt in der Hand auf einem Gerüst in luftiger Höhe den traditionellen Richtspruch sprachen.

Insgesamt entstehen 36 neue Wohnungen im „Lindenpark“ – aufgeteilt auf drei Häuser, von denen das erste bereits bis auf die Innenausstattung fertiggestellt ist. Ab Herbst sollen die Ein- bis Fünf-Zimmer großen Wohnungen vermietet werden. Die Vergabe erfolgt über das Sozialamt der Weilheimer Stadtverwaltung – die Plätze werden anhand der Warteliste vergeben.

„Diese Wohnungen sind ein Segen für Weilheim“, erklärte Angelika Flock, dritte Bürgermeisterin von Weilheim, beim Richtfest. Einziehen soll laut Flock eine „gesunde Mischung“ aus Mietern. Neben bezahlbarem Wohnraum für Singles und Familien gibt es in einem Haus des Komplexes auch zwei rollstuhlgerechte Wohnungen, die mit elektrischen Türen ausgestattet sind. Dass zudem jede der bis zu 110 Quadratmeter großen Wohnungen barrierefrei und energieeffizient gebaut wird, das war, so Kleinen, ein „großes Anliegen“ der „Wohnbau GmbH“. Darüber hinaus werden auch der Innenbereich des Komplexes sowie der Fußgängerweg rund um den „Lindenpark“ neu gestaltet. Unter dem Innenhof der Anlage, in dem ein öffentlich zugänglicher Kinderspielplatz errichtet wird, entsteht außerdem eine Tiefgarage mit 36 Stellplätzen. Deren Plätze sollen auch von anderen Autobesitzern angemietet werden können.

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