US-Comedy-Legende Jerry Lewis ist tot

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Annika Artinger (vorn, ab 2.v.l.) hatte mit 1,09 den besten Notenschnitt. Sandra Plötz brachte es wie Paula Frank auf 1,45 und Fabian Fritz auf 1,17. Zweiter Bürgermeister Horst Martin (Mitte, v.l.) , Realschul-Direktor Peter Pickal und (h.r.) Vizelandrat Karl-Heinz Grehl gratulierten. 

Realschule weilheim

Mittlere Reife und wahre Werte

Rund 150 Absolventen gab es bei der Realschule Weilheim. Rektor Peter Pickal stellte  bei der Abschlussfeier  ihre Fähigkeiten, Kenntnisse und Charaktere heraus. 

Weilheim – Fähigkeiten, Kenntnisse, charakterliche Eigenschaften seien, wenn einer auf dem Weg sei, leicht zu tragen; niemand könne sie einem nehmen, man könne sie nicht verlieren, sondern vielmehr nutzbringend umsetzen. Sie blieben materiellen Werten überlegen. Mit diesen Worten wandte sich der Weilheimer Realschuldirektor Peter Pickal bei der Abschlussfeier an die 600 Gäste in der Stadthalle. Rund 150 Absolventen erhielten ihre Zeugnisse.

Noch vor einem halben Jahr hätten die Leistungen mancher Schüler einzelne graue Haare auf seinem Kopf verursacht, stieg Direktor Pickal in seine Rede sein. Doch die meisten Schüler „haben nochmals richtig angeschoben“. Viele hätten sich verbessert, einige sogar in drei oder allen vier Prüfungsfächern. Die Besten des Jahrganges 2017 sind Annika Artinger (mit einem Schnitt von 1,09), Fabian Fritz (1,17) sowie Paula Frank und Sandra Plötz, die beide eine Durchschnittsnote von 1,45 erreichten. Insgesamt haben 29 Burschen und junge Frauen mit einer Eins vor dem Komma abgeschlossen.

Gedanken an die Schulzeit würden schnell verfliegen, sagte Gloria Alfaro-Vega vom Elternbeirat. Zusammen mit zwei Müttern von Entlassschülern, Silvana Kessler und Sabine Bentenrieder, hatte sie die Idee, einen Schlüsselanhänger an die Absolventen auszuhändigen, der an die Realschule erinnern soll.

Josef Eder vom Förderverein blickte weit voraus: In zehn Jahren, am 3. Juli 2027, werde nach zehn Jahren das erste Ehemaligentreffen mit den Absolventen von heuer stattfinden. Zugleich appellierte er an die Eltern, dem Förderverein weiterhin die Treue zu halten, auch wenn die Kinder die Schulzeit beendet haben.

Bianca Taffertshofer und Veronika Albrecht aus der Klasse 10B bekundeten, viele würden „mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge“ nach zehn Jahren von der Schule gehen. In Einzelfällen seien es auch elf oder zwölf Jahre gewesen, fügten die beiden mit einem Schmunzeln hinzu. Beim Dank an die Eltern und Lehrer hoben sie besonders die Klassleiter der zehnten Jahrgangsstufe hervor.

Ein Instrumentalensemble, geleitet von Musiklehrerein Angela Feneberg, der Chor mit Regina Heller und Absolvent Kevin Schuster, der ein einfühlsames Stück am Flügel interpretierte, setzten bei der Abschlussfeier musikalische Akzente. Vize-Landrat Karl-Heinz Grehl sagte vor den Absolventen: „Ihr geht jetzt in die Welt hinaus.“ Aber man solle sich bewusst machen, dass es in vielen Ländern nicht selbstverständlich sei, in Frieden und in demokratischen Strukturen einen Beruf erlernen zu können. Die Berufschancen seien so gut wie nie zuvor.

Johannes Jais

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