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Eine Sperre bereitete die Weilheimer Feuerwehr vor, um notfalls Verunreinigungen aufzufangen.

Feuerwehr nachts im Einsatz

Schutz für Ammer nach Großbrand

Der Großbrand in dem Sägewerk in Unterammergau hielt auch die Feuerwehr Weilheim auf Trab. Grund: Die Behörden befürchteten, dass der Fluss verschmutzt worden ist.

Weilheim – Mit dem Hinweis „Öl auf fließendem Gewässer“ wurde die Weilheimer Feuerwehr am Dienstag um 3.39 Uhr zur Ammer gerufen, so Weilheims stellvertretender Kommandanten Stefan Herbst. „Auf Höhe des Weilheimer Klärwerkes brachten wir sowohl eine 150 Meter lange Oeko-Tec-Ölsperre als auch unseren Ölsanimat in Bereitschaft“, so Herbst. Der Ölsaminat wird zur Trennung von Öl-Wasser-Gemischen eingesetzt.

Nachdem im Verlauf des Einsatzes aber weder bei Weilheim noch im Bereich der flussaufwärts liegenden Brücken eine drohende Verschmutzung erkannt wurde, konnten die 40 Einsatzkräfte um 9 Uhr den Einsatz beenden. Unterstützt wurde die Weilheimer Wehr vom Kreisfeuerwehrverband Weilheim-Schongau, der Freiwilligen Feuerwehr Polling, der Freiwilligen Feuerwehr Oderding und der Freiwilligen Feuerwehr Rottenbuch bei der Kontrolle der Ammer, so Herbst.

Für die Weilheimer Feuerwehr war auch die Nacht darauf unruhig: Um 1.10 Uhr löste der Brandmeldealarm in einem Großmarkt im Trifthof aus. Der stellte sich aber als Fehlalarm heraus. Um 4.34 wurde die Wehr mit 20 Kräften zu einem Mehrfamilienhaus an der Kanalstraße gerufen, just in eine Wohnung, in der sie vor drei Wochen schon war. Wieder hatte ein Bewohner Essen auf den Herd gestellt und war eingeschlafen. Die Wohnung musste belüftet wer

den.  gre

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