Katharina Segerer (29) ist die neue Klimaschutzmanagerin der Stadt Weilheim. 
+
Katharina Segerer (29) ist die neue Klimaschutzmanagerin der Stadt Weilheim.

29-Jährige tritt Stabsstelle an

Sie soll Weilheim in Sachen Klimaschutz auf Trab bringen

  • Magnus Reitinger
    vonMagnus Reitinger
    schließen

Die 29-jährige Katharina Segerer nimmt im Juli ihre Arbeit als Klimaschutzmanagerin der Stadt Weilheim auf. Sie wurde unter fast 30 Bewerbern ausgewählt.

Weilheim – Ihre Stelle wurde nach längerem politischem Ringen neu geschaffen, sie hat Symbolkraft, und sie war begehrt: An die 30 Bewerber gab es für die Stabsstelle des Klimaschutzmanagers im Weilheimer Rathaus, ausgewählt wurde dafür die 29-jährige Umweltingenieurin Katharina Segerer, die in der Nähe von Regensburg aufgewachsen ist und seit Anfang 2020 in Weilheim lebt.

Segerer nimmt am 1. Juli ihre Arbeit auf - die laut Bürgermeister Markus Loth darin besteht, „die verschiedenen Handlungen zu koordinieren, die für einen besseren Klimaschutz im Stadtgebiet notwendig sind“. Vordringlich ist die Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Weilheim, das die Klimaschutzmanagerin gemeinsam mit den Verantwortlichen aus Verwaltung und Stadtrat erstellt. Sie soll aber auch konkrete Projekte initiieren und umsetzen, wie Loth bei der Kurzvorstellung in der jüngsten Stadtratssitzung sagte, und „den Weilheimer Bürgern mit Rat und Tat zur Seite stehen“. Selbstverständlich sei, dass Segerer bei all dem mit dem Klimaausschuss des Stadtrates zusammenarbeitet, der vor gut einem Jahr aus der Taufe gehoben wurde.

Weilheims künftige Klimaschutzmanagerin hat an der TU München Umweltingenieurwesen mit dem Schwerpunkt „Erneuerbare Energien und Umweltqualität“ studiert. 2018 machte sie ihren Abschluss, zurzeit ist sie bei der Stadt München im Bereich „Stadtentwässerung“ tätig. Nachdem sie sich dort intensiv mit einem Spezialthema beschäftige, reize sie an der neuen Stelle in ihrer „Heimatstadt“ der ganzheitliche Ansatz und „die Zusammenarbeit mit allen Bürgerinnen und Bürgern“. Dafür ist im Rathaus eigentlich eine Vollzeitstelle vorgesehen. Katharina Segerer wird als Mutter eines Kleinkindes zunächst aber nur 30 Wochenstunden in der neuen Position arbeiten.

mr

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare