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Vor viel Publikum wurde Anneliese Beckereit verabschiedet. Das Bild zeigt sie (vorn Mi.) mit (vorn v.l.) Horst Martin, Maria Schwarzfischer, Aleit-Inken Fladausch-Rödel, den stellvertretenden Landräten Karl-Heinz Grehl (Weilheim-Schongau) und Dr. Michael Rapp (Garmisch-Partenkirchen) sowie Dr. Kay Vorwerk (Geschäftsführung SOS-Kinderdorf-Verein).

SOS-Kinderdorf Weilheim

Ehrenmedaille für Beckereit

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Kindern und Jugendlichen „den Rucksack leichter machen“, den sie zu tragen haben – das sei Anneliese Beckereit  wichtig gewesen, sagte SOS-Kinderdorf-Regionalleiterin Maria Schwarzfischer im SOS-Kinderdorf Weilheim. Bei einem Festakt wurde Beckereit verabschiedet.

Weilheim„Bis zum Schluss sind Sie mit vollem Herzblut dabei“, sagte Schwarzfischer vor den rund 100 Zuhörern zu Beckereit (65), die Ende Mai in den Ruhestand geht. Beckereit ist bei der SOS-Einrichtung in Weilheim – mit Ausnahme einer Unterbrechung – seit 1982 im Einsatz. Ab 1995 hatte sie die pädagogische Leitung inne, ab 1999 die Gesamtleitung. Maßgeblich prägte sie die Entwicklung der Einrichtung, die 2016 mit dem Kinderzentrum Garmisch-Partenkirchen zum SOS-Kinderdorf Weilheim fusionierte. Dieses bietet heute unter anderem vier Wohngemeinschaften für männliche Kinder und Jugendliche, die aus schwierigen Situationen kommen, sowie ein ambulantes Beratungsangebot für Familien in Problemlagen. Auch minderjährigen Flüchtlingen wird geholfen.

Gewürdigt wurde die Arbeit der scheidenden Kinderdorf-Leiterin von einer ganzen Reihe von Rednern. Eine besondere Ehre ließ die Stadt Weilheim Beckereit zuteil werden: Zweiter Bürgermeister Horst Martin überreichte ihr für ihren Einsatz fürs Gemeinwohl die silberne Ehrenmedaille der Stadt.

Beckereit selbst stellte den Festgästen vor, wie groß die Bandbreite der Aktivitäten der SOS-Einrichtung in Weilheim ist. Diese reichen von sportlichen Unternehmungen mit den Kindern und Jugendlichen bis hin zur Teilnahme am Weihnachtsmarkt auf dem Marienplatz. Der Satz „Ich weiß nichts Besseres, als einem Kind zu helfen“ von SOS-Kinderdorf-Gründer Hermann Gmeiner gelte auch für sie, erklärte Beckereit.

Vorgestellt wurde beim Festakt auch ihre Nachfolgerin Aleit-Inken Fladausch-Rödel (52). Die Sozialpädagogin und Kriminologin war zuvor in einer Justizvollzugsanstalt in Baden-Württemberg tätig. Ihre Arbeit in Weilheim hat sie bereits am 1. März aufgenommen. Die neue Kinderdorf-Leiterin hob hervor, dass Beckereit sie seitdem „an ihrem vielfältigen Wissen“ habe teilhaben lassen. Sie sei „voll und ganz“ von ihrer neuen Aufgabe erfüllt.

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