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Gut beschirmt beim symbolischen Spatenstich auf einem der Plätze, auf denen die Halle gebaut wird, von links: Architekt Reiner Klier, Johann Vogl, Angelika Flock, Horst Becker (TC-Mitglied als „Schirmherr“), Dieter Huber (2. Vorsitzender) mit Ehefrau Anne Huber (3. Vorsitzende), Markus Lanz und Thomas Grün („Vereinigte Sparkassen). 

Spatenstich für Tennishalle

Ab Oktober wird drinnen aufgeschlagen

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Weilheim - Der Tennis-Club Weilheim nahm den ersten Spatenstich für seine neue Tennishalle vor. Ab Oktober kann dort gespielt werden.

Spiel, Satz, Sieg. Das ist zumindest für Außenstehende eine nicht leicht zu verstehende Zählart im Tennis. Ein längeres Spiel mit mehreren Sätzen hatte auch der Tennis-Club (TC) Weilheim hinter sich, als er am vergangenen Freitag einen Sieg feiern konnte: den Spatenstich für seine neue Tennishalle. Ab Oktober soll dort unterm Dach gespielt werden können. Der Verein habe, so sagte der TC-Vorsitzende Johann Vogl in seiner Ansprache, bereits viele Reservierungen von seinen Mitgliedern dafür erhalten.

Für den TC war der vergangene Freitag ein denkwürdiger Tag. Nicht wegen Freitag, dem 13., sondern weil vor 25 Jahren die Tennisanlage, die früher an der Pollinger Straße (heute „Tengelmann“) war, am Narbonner Ring gebaut wurde. Schon damals, so Vogl, sei eine Tennishalle vorgesehen gewesen. Vor sieben Jahren wurde dann ein erster Anlauf unternommen. Der zweite erfolgte 2014, als es nur noch begrenzte Trainingsmöglichkeiten für den Nachwuchs mit seinen 131 Jugendlichen gegeben habe, „da keine weiteren Kapazitäten in der gewerblichen Halle mehr zur Verfügung standen.“ Vogl: „Wir standen vor der Entscheidung, das Wintertraining unserer Jugend zu beschränken“. Zudem sei der Wunsch nach einer Halle aus Reihen der Mitglieder immer größer geworden. In einer Mitgliederbefragung und in einer außerordentlichen Versammlung haben sie laut Vogl „mehrheitlich für den Bau einer Halle gestimmt“. Der Zeitpunkt sei richtig gewählt, denn Tennis sei durch Spieler wie Kerber und Kohlschreiber international wieder in aller Munde, und die Zinsen seien günstig.

Alle Daten und Preise seien mehrmals hinterfragt und mit Fakten belegt worden, „so dass wir nach mehrheitlicher Meinung der Planungsrunde mit minimalem Risiko dieses Projekt angehen können“, sagte Vogl, der sich in der Vergangenheit mit Kritik an dem Vorhaben konfrontiert sah (wir berichteten). Der TC rechnet damit, dass die Tennishalle 900 000 bis 950 000 Euro kosten wird. Die Stadt Weilheim gibt einen Zuschuss in Höhe von insgesamt 140 000 Euro. Ein weiterer kommt vom BLSV.

470 Mitglieder und 20 Mannschaften

Für die Stadt sei es wichtig, dass der TC, der sich bei seiner Gründung 1952 noch Eis- und Tennis-Club nannte, es allen Altersgruppen ermögliche, Tennis zu spielen, sagte 3. Bürgermeisterin Angelika Flock. „Jeder Euro, der in Sport gesteckt wird, ist eine gute Anlage“, gerade in Hinblick auf die Jugend. Für den TC mit seinen 470 Mitgliedern und 20 Mannschaften, die in verschiedenen Ligen spielen, „ist es echt an der Zeit, dass er eine eigene Halle kriegt“, so Flock.

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