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Stadt Weilheim investiert 6,6 Millionen Euro

Das meiste Geld fließt in Sanierungen

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Rund 60 Millionen Euro wird die Stadt Weilheim im nächsten Jahr ausgeben. Das Geld ist für  laufende Verpflichtungen, aber auch für Hochbaumaßnahmen.

Weilheim – Darunter ist die seit Jahren währende Sanierung des Rathauses ebenso zu verstehen wie die Vorbereitung neuer Projekte, wozu der Umbau und die Neuausrichtung des Stadtmuseums gehören. 6,65 Millionen Euro sollen 2018 insgesamt in Bauarbeiten in Ammer-, Hardt- und Mittelschule, ins Museum, den Kindergarten „Pfiffikus“, Fahrradabstellplätze am künftigen neuen Busbahnhof, die Sanierung der Stadthallen-Küche und die des Hochlandhallen-Dachs gesteckt werden. Keines dieser Vorhaben wird nächstes Jahr fertig werden, beim „Dauerbrenner Rathaus“ geht Kämmerer Christoph Scharf davon aus, dass die Restarbeiten 2020 erfolgen werden.

Im kommenden Jahr geht es im Rathaus zunächst an den Ausbau des Dachgeschosses an der Admiral-Hipper-Straße, für die Sanierung weiterer Decken sollen die Vorarbeiten erfolgen. Rund 500.000 Euro, plus im Jahr 2017 nicht verbrauchtes Geld, werden dafür eingesetzt. Weitere 1,3 Millionen Euro werden dann noch bis 2020 investiert werden müssen. Insgesamt kostet die Rathaus-Sanierung über sechs Millionen Euro.

In dieser Größenordnung bewegen sich auch die Gesamtausgaben für die Erneuerung der Ammerschule. Der Ersatzbau für die Mittagsbetreuung sowie der Neubau für die Energiezentrale laufen. Für die Sanierung des Hauptgebäudes sind für 2018 rund 2,5 Millionen Euro veranschlagt.

Der Hardtschule steht nach der Generalsanierung 2011 schon wieder eine Baustelle ins Haus. Laut Scharf stammen die vier Toilettenanlagen im Erd- und im Obergeschoss noch aus den Anfangsjahren der Schule „und müssen dringend saniert werden“. Kosten: 430.000 Euro. Mit rund 100.000 Euro rechnet die Stadt für die Umrüstung der Beleuchtung in den Turnhallen von Ammerschule und Röntgenschule. 30 Prozent erhält sie dazu als Zuschuss.

„Im Idealfall“ erfolgen beim Stadtmuseum 2018 die ersten Baumaßnahmen, eine Million Euro sind dafür vorgesehen. Damit sind nur die Baukosten gedeckt, weitere 800.000 Euro werden bis 2019 fällig, um das neue Museums-Konzept umsetzen und die Räume innen neu gestalten zu können. Begonnen werden soll 2018 auch mit der Generalsanierung des Kindergartens „Pfiffikus“, 1,35 Millionen Euro sind dafür im nächsten Haushalt eingestellt.

In der Rubrik „Hochbaumaßen“ finden sich auch neue Radabstellplätze neben dem Bahnhof (155.000 Euro) und eine neue Toilettenanlage im Bahnhofsbereich (135.000 Euro). Für die Sanierung der Küche in der Stadthalle sind Ausgaben von 150.000 Euro vorgesehen.

Rubriklistenbild: © Dpa

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