Sieben Radfahrer mit Helmen
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Freuen sich auf das Stadtradeln Weilheim: (v.l.) Verkehrsreferent Manuel Neulinger, Bürgermeister Markus Loth, Biomichl-Inhaberin Karin Sendl (lokaler Aktionspartner), Kurt Dörr (Agenda 21, Arbeitskreis Mobilität und Verkehr), Ina Banesch vom ADFC Weilheim-Schongau (lokaler Aktionspartner), Tillman Wahlefeld (zeitlosmobil, lokaler Aktionspartner) sowie Radverkehrsbeauftragter Stefan Frenzl.

Heuer ist alles etwas anders

Stadtradeln startet am 3. Oktober

  • Franziska Florian
    vonFranziska Florian
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Am 3. Oktober beginnt das Stadtradeln in Weilheim. Für die Stadt Weilheim ist es bereits die zehnte Teilnahme an der Klimaschutzaktion. Und doch ist in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie vieles anders.

Weilheim – Im vergangenen Jahr nahmen rund 900 Radler für die Stadt Weilheim am Stadtradeln teil. Dabei legten sie insgesamt 172 935 Kilometer zurück. Wie Stefan Frenzl, Radverkehrsbeauftragter der Stadt Weilheim, erklärt, vermieden die Fahrradfahrer damit rund 25 Tonnen CO2. Das sei das zweitbeste Ergebnis in neun Jahren Stadtradeln-Teilnahme der Kreisstadt gewesen. Heuer feiert die Stadt Weilheim beim Stadtradeln ein kleines Jubiläum: Es ist die zehnte Teilnahme der Kreisstadt an der Klimaschutzaktion.

In diesem Jahr läuft es etwas anders beim Stadtradeln in Weilheim ab: Es findet erstmalig im Herbst und im Rahmen einer Verbundaktion der Energiewende Oberland statt (wir berichteten). Zahlreiche Kommunen aus den Landkreisen Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen radeln zeitgleich – im Zeitraum von 3. Oktober bis 23. Oktober, teilt Frenzl mit.

Gleicht bleibt aber, dass alle, die in Weilheim wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder beispielsweise ehrenamtlich tätig sind, teilnehmen können. Eine Anmeldung zum Stadtradeln findet wie üblich unter www.stadtradeln.de/weilheim statt. Als kleines Zuckerl können sich alle Teamkapitäne ab 21. September „an der Pforte im Rathaus eine kleine ,leuchtende‘ Überraschung für ihr Team abholen“, so der Radverkehrsbeauftragte.

Des Weiteren können die Radler über die Meldeplattform „Radar!“ wieder auf Problemstellen oder Mängel der örtlichen Radweginfrastruktur hinweisen, wodurch die Stadtverwaltung ein direktes Feedback erhält. Für die Stadt sei das in diesem Jahr besonders interessant, da derzeit ein Radverkehrskonzept erstellt wird, heißt es in der Pressemitteilung.

Parallel zum Stadtradeln läuft seit 1. September eine Umfrage zum ADFC-Fahrradklima-Test. „Der Fahrrad-Club ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium wieder hunderttausende Radfahrer in ganz Deutschland dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten“, schreibt Frenzl. Mit der Teilnahme an der Umfrage kann ein direktes Feedback an das Rathaus übermittelt werden, was in Sachen Radverkehr noch verbessert werden kann.

Dazu müssen 27 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit der eigenen Stadt beantwortet werden. Beispielsweise, ob das Radfahren Freude oder Stress bedeutet und sich das Radfahren insgesamt sicher anfühlt. Die Teilnahme an der Umfrage ist noch bis 30. November 2020 unter www.fahrradklima-test.adfc.de möglich. Beim letzten ADFC-Fahrradklima-Test belegte Weilheim Platz 199 von 311 (gewertet wurden Kommunen in der Größe von 20 000 bis 50 000 Einwohner) mit einer Note von 4,03.

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