Brüsseler Gericht spricht Islamisten Abdeslam des Mordversuchs schuldig

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Gut informiert, wie es nach dem Schulabschluss weitergeht: Abiturienten und Elftklässler auf dem „Hochschulforum“ in der Weilheimer Stadthalle.

Infos beim Hochschulforum

Studium, Arbeit oder Auslandsjahr?

Von Agrarmanagement bis Zahnmedizin: Auf dem Hochschulforum in Weilheim konnten sich Schüler über ihren Wunsch-Studiengang informieren. Rund 1000 Besucher waren gekommen.

Weilheim – Ob grünes Studium der Wald- und Forstwirtschaft an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, European Studies an der Universität Passau oder Energiewirtschaft an der Fachhochschule Kufstein in Tirol – beim zweiten „Hochschulforum“ in der Weilheimer Stadthalle bekamen die Schüler eine große Bandbreite an Studiengängen und Hochschulen präsentiert. Zumeist in kleinen Grüppchen von Stand zu Stand wandernd, sammelten die Abiturienten und Elftklässler fleißig Flyer und Übersichtspläne über die Studienangebote der insgesamt 26 Hochschulen.

„Wir freuen uns, dieses Mal noch wesentlich mehr Aussteller begrüßen zu können als im Vorjahr“, erklärte Landrätin Andrea Jochner-Weiß zu Beginn der Messe. Hochschulen von „Oberbayern bis Innsbruck“ ständen für die Interessenten mit Infomaterial und persönlichen Beratungsgesprächen bereit – schließlich gingen „Abiturienten aus der Region nicht mehr automatisch zum Studieren nach München“, so die Landrätin.

Wie Robert Christian Mayer vom „Arbeitskreis Schule-Wirtschaft“ am gestrigen Abend nach Abschluss der Veranstaltung berichtete, kamen rund 1000 Schüler aus den Landkreisen Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen und Starnberg, um sich auf dem „Hochschulforum“ zu orientieren.

Neben den staatlichen und privaten Hochschulen waren auch regionale Aussteller wie „K&L Ruppert“, „Weckerle“ oder das Landratsamt Weilheim-Schongau auf der Messe vertreten. Sie informierten über Duale Studiengänge oder das „Studium mit vertiefter Praxis“ – dabei wird ein reguläres Bachelorstudium mit Praxiszeiten im Unternehmen kombiniert, die in den Semesterferien absolviert werden.

In Uniform und in Zivil präsentierten sich auch Vertreter der Bundeswehr, die Interessenten in einem Bus vor den Türen der Stadthalle über Studienmöglichkeiten informierten. Gefragt bei den Schülern war vor allem der Beruf „Pilot“ sowie die Möglichkeit, im Rahmen der Offiziersausbildung Medizin zu studieren.

Große Besuchertrauben bildeten sich vor dem Ausstellertisch der Bundespolizei – Schülerinnen und Schüler interessierten sich gleichermaßen für die Möglichkeit, an der Bundespolizeiakademie ein Duales Studium zu beginnen.

Besonders beliebt bei vielen Abiturienten, die sich auf der Messe einfach mal umschauen wollten, war außerdem der Stand der Organisation „EF- Education First Deutschland“, die zum Thema „Sprachreise und Auslandsjahr“ beriet. Dass es vor dem Studienbeginn erst einmal ins Ausland geht, scheint für viele Schüler heute schon fast obligatorisch zu sein.

Marion Neumann

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