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Mit dem grünen Drachen „Tabaluga“ feierten (v.l.) Hausherr Peter Maffay, Brave Eagle, „Bully“, „Arktos“ sowie Albert Luppart, Geschäftsführer der Peter-Maffay-Stiftung.

Einweihung auf Gut Dietlhofen

Peter Maffays neuer Ort der Begegnung 

Mit einem großen Kinder- und Familienfest feierte am Samstag die Peter-Maffay-Stiftung im „Tabalugahaus“ auf Gut Dietlhofen. Der Rockstar selbst eröffnete die Begegnungsscheune.

Weilheim – Bereits vor der offiziellen Eröffnung des Festes kamen viele Besucher, um von Anfang an dabei zu sein –und vor allem, um Peter Maffay, der unermüdlich Besucherfragen beantwortete und Autogramme gab, aus nächster Nähe zu sehen. Gekommen waren auch ein großer Fan-Club und viele Harley-Davidson-Freunde.

„Das ist die erste Pressekonferenz, die ich an einer Bar gebe“, sagte Peter Maffay kurz vor der offiziellen Eröffnung der Begegnungsstätte. „Der Umbau hat lange gedauert, seit drei Jahren ist hier Baustelle, die nie aufhört, eine zu sein“, so Maffay. Doch ist schon viel geschehen auf Gut Dietlhofen: So wurde auch die alte Arbeits- und Handwerksscheune, in der auch Stroh für die Kühe eingelagert wurde, zu einer modernen „Location“.

Maffay will hier „unplugged“ spielen

Die Stiftung beherbergt im „Tabalugahaus“ Kinder und Jugendliche, die aus schwierigen Verhältnissen stammen, chronisch krank oder nach Gewalterfahrung traumatisiert sind. Gefehlt hat allerdings noch eine Begegnungsstätte. „Sie soll lebendiger und etwas lockerer werden. Musik, Lesungen, Filmvorführungen und großartige Künstler werden sie lebendig machen“, versprach der Musiker, der selbst hie und da unplugged auftreten will, wie er verriet.

Auch solle die Begegnungsstätte „ein Ort gegen Rassismus sein und zeigen, dass Andersartigkeit eine Bereicherung und nicht eine Gefahr ist“, so Maffay. Der Raum verbinde verschiedene Kulturen miteinander, so auch die der Indianer, wie deutlich am dekorativen künstlerischen Ambiente zu sehen ist.

Auf dem rund 70 Hektar großen Areal konnte sich dann Groß und Klein vergnügen. Nicht fehlen durfte beim Familienfest natürlich der grüne Drache Tabaluga, mit dem sich die größeren Kinder gerne fotografieren ließen. Doch den Kleinen war der nicht so ganz geheuer, sie gingen lieber zum Schneemann oder Marienkäfer. Langeweile hatte sicher niemand an diesem Tag, denn es gab jede Menge Attraktionen wie Hüpfburg, Bastelworkshop, Rollstuhlparcours, Schminken und Kochworkshops in der neuen Lehrküche, die rund 250 000 Euro gekostet hat.

Dazu roch es verführerisch nach Bratwurst, Flammkuchen oder Burgern, die sehr gefragt waren – genauso wie Eis, Kaffee und Kuchen, Je später der Nachmittag, desto besser wurde das Wetter, und die Besucherströme wollten nicht abreißen. Es war ein rundum gelungenes Fest inmitten wunderbarer Natur.

Inge Beutler

Lesen Sie auch: Peter Maffay erzählt aus seinem Leben: „Musik ist der geilste Job“

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