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Modenschau einmal anders: Mitglieder der Jugendfeuerwehr führten vor, was Mann und Frau im Einsatz kleidet. 

„Tag der offenen Tür“ der Feuerwehr Weilheim

Der Rundblick war sehr gefragt

Weilheim - Viele Attraktionen gab es beim „Tag der offenen Tür“ der Feuerwehr Weilheim. Vor allem die Fahrt mit der  Drehleiter war begehrt.

Qualm dringt aus der Tür hinter dem Balkongeländer. Mit einer Leiter und der Drehleiter gelangen die Retter zum Einsatzort. Dies war eines der Übungsszenarien, die die Freiwillige Feuerwehr Weilheim für ihren „Tag der offenen Tür“ am Sonntag vorbereitet hatte. Die Besucher, die in den Hof des Feuerwehrhauses und in die für die Vorführungen gesperrte Krumpperstraße gekommen waren, hat Kommandant Konrad Bischel nicht gezählt. Er zeigte sich am Nachmittag aber zufrieden mit dem Interesse.

Gekommen waren nicht nur Weilheimer, sondern auch Fachpublikum aus der Region. Die Feuerwehrleute wollten sehen, wie andere Wehren ausgerüstet sind und arbeiten. Sascha Raubal war da, weil sein Sohn Interesse an der Feuerwehr hat und seine Tochter unbedingt mit der Leiter hochfahren wollte. So habe die Familie das schöne Wetter für einen Ausflug zur Weilheimer Wehr genutzt. Eine Fahrt mit der Drehleiter war auch einer der Gründe für die Weilheimer Familie Holzapfel, die Feuerwehr zu besuchen. Als zweiten Grund nannten die beiden, die sich als „Stammgäste des Feuerwehrfests“ bezeichnen, die gute Bewirtung.

Einer der Schwerpunkte war heuer laut Bischel die Mitgliederwerbung. Dabei sollten nicht nur Jugendliche über die Feuerwehr informiert werden, sondern auch Personen mittleren Alters, die sich für das Gemeinwohl engagieren wollen. Eine besondere Zielgruppe sind Mädchen und Frauen, die bisher noch stark unterrepräsentiert sind.

An der Veranstaltung beteiligte sich auch das Rote Kreuz, das seine Räume unmittelbar neben der Feuerwehr hat. Dicht umlagert von Besuchern war dabei die Vorführung der Rettungshundestaffel. Die Tiere sind darauf trainiert, Menschen zu suchen. Laut Rettungsdienstleiter Michael Limbrunner kamen mehr Besucher als angesichts des schönen Wetters erwartet wurden. Sie interessierten sich vor allem für die Ausrüstung der Retter, die acht Autos und zwei Boote im Hof ausgestellt hatten, darunter auch ein Fahrzeug und einen Anhänger zur Versorgung von größeren Personengruppen bei Katastrophen. An den Infoständen sei unter anderem nach Ausbildungsberufen beim Roten Kreuz gefragt worden, so Limbrunner. Auch der Hausnotruf war Thema. Mit diesem können Menschen, die im Alter in der eigenen Wohnung leben wollen, in einem Notfall gezielt Hilfe anfordern.  

Alfred Schubert

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