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Nach Proteststurm: Jagdberater Thien macht weiter

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Von: Sebastian Tauchnitz

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Klaus Thien Jagdberater des Landkreises
Klaus Thien, Jagdberater des Landkreises (r.), bleibt zumindest für ein weiteres Jahr im Amt. © Foto: Landratsamt (Archiv)

Der Putsch der Jäger ist gescheitert. Wie das Landratsamt gestern mitteilte, bleibt Jagdberater Klaus Thien aus Schongau vorerst weiter im Amt. Das habe der Jagdbeirat am Montag beschlossen.

Landkreis - „Die untere Jagdbehörde im Landratsamt hatte im Vorfeld zur Jagdbeiratssitzung mit Klaus Thien sowie mit Manfred Berger, dem Vorsitzenden des Jagd- und Naturschutzvereins Schongau e.V., Vorgespräche geführt. Dabei wurde auch der Vorschlag diskutiert, den Landkreis Weilheim-Schongau bzgl. der Zuständigkeit der Jagdberatung in zwei Hälften aufzuteilen, wie dies bereits bis zum Jahr 2018 der Fall war. Diese Regelung wurde jedoch nicht weiter favorisiert. Danach war seitens der unteren Jagdbehörde die Bestellung von Manfred Berger als Jagdberater konkret geplant“, bestätigte das Landratsamt nun Informationen, die der Heimatzeitung schon länger vorlagen.

Thien will „aus privaten Gründen“ keine komplette weitere Amtszeit

„Vor der Jagdbeiratssitzung hatte sich wegen der Bestellung des künftigen Jagdberaters eine öffentliche Diskussion ergeben, die auch Gegenstand der Beratungen im Jagdbeirat war. Danach kam man im Jagdbeirat zu dem Ergebnis, die Amtszeit von Klaus Thien als Jagdberater für ein weiteres Jahr zu verlängern.“ Thien habe aus privaten Gründen keine komplette Amtszeit – der Jagdberater wird für fünf Jahre bestellt – mehr absolvieren wollen, heißt es. Sein Nachfolger soll nach Anhörung des Jagdbeirats im März 2022 durch die untere Jagdbehörde bestimmt werden.

Berufung von Manfred Berger dankend abgelehnt

Ursprünglich war geplant gewesen, den Förster Thien durch den Jäger Berger zu ersetzen, weil die Jäger im Landkreis sich und ihre Belange nicht genügend vertreten fühlen. Das hatte - insbesondere beim Bauernverband und den Mitgliedern des Jagdbeirats - für einen Sturm der Entrüstung gesorgt. „Die untere Jagdbehörde bedankt sich vor allem bei Herrn Berger für seine Bereitschaft und bittet um Verständnis“, heißt es jetzt.  

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