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Trinkwasser aus Edelstahltanks

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Von: Brigitte Gretschmann

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Symbolischer Akt: Peter Müller (4.v.l.), Vorstand der Stadtwerke,  nahm den neuen Hochbehälter in Anwesenheit aller Verwaltungsräte in Betrieb, von links Romana Asam, Marion Lunz-Schmieder, Jochen Knittel, Uta Orawetz und Rupert Pentenrieder mit Bereichsleiter "Wasser & Abwasser" Stefan Hartmann und Wassermeister Franz Seiler von den Stadtwerken, Bürgermeister Markus Loth, der auch Verwaltungsratsvorsitzender ist, Bereichsleiter  "Operativer Betrieb" der Stadtwerke, Karl Neuner, sowie die Verwaltungsräte Karl-Heinz Grehl, Gerhard Trautinger, 2. Bürgermeister Horst Martin und Verwaltungsrat Anton Schreitt. © Gronau

Marnbach - Der neue Hochbehälter auf der Marnbacher Ilkahöhe fasst 500 Kubikmeter Wasser.  Jetzt wurde er eingeweiht.

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Die neuen Behälter fassen 500 Kubikmeter Wasser. © Gronau

Der neue Hochbehälter im Weilheimer Stadtteil Marnbach macht seinem Namen alle Ehre: Während die Trinkwasserspeicher für gewöhnlich als Becken in den Boden gelegt werden, ragt die neue Anlage in Marnbach nach oben, genau genommen neun Meter ab Geländeoberkante. Nach knapp einem dreiviertel Jahr Bauzeit wurde er nun offiziell in Betrieb gekommen. Zum symbolischen Knopfdruck trafen sich die Mitglieder des Verwaltungsrates der Stadtwerke und Vertreter des Kommunalunternehmens..

Von außen ist der neue Hochbehälter, der laut einer Pressemittelteilung der Stadtwerke aus zwei Edelstahlbehältern besteht und insgesamt 500 Kubikmeter Trinkwasser fasst, nicht zu sehen. Er steht in einem Feldstadel auf der Ilkahöhe bei Marnbach und somit über dem alten. 180 Kubikmeter fassenden Hochbehälter, der vor rund 70 Jahren gebaut wurde.

Da der neue Hochbehälter höher liegt als der alte, haben die Marnbacher nun einen gleichmäßigeren und vor allem konstant höheren Wasserdruck, heißt es in einer Mitteilung der Stadtwerke. Früher haben die Marnbacher während des Pumpens demnach mehr Druck in ihrer Wasserleitung gespürt.

„Jetzt sind die Druckschwankungen, auch beim Hochpumpen, insgesamt geringer. Denn durch den rund neun Meter höheren Wasserspiegel ist auch der Wasserdruck im Netz insgesamt höher geworden“, so Stefan Hartmann, Bereichsleiter „Wasser & Abwasser“ bei den Stadtwerken. Ein weiterer Vorteil der Lage auf 651 Metern sei, dass durch den natürlichen Druck „keine zusätzlichen Aggregate oder weitere Pumpen“ für die Versorgung benötigt werden. „Es genügt eine einfache Technik zur Steuerung und Überwachung“, auch im Fall einer Störung.

Der alte Marnbacher Hochbehälter wird laut Stadtwerke in Kürze vom Netz genommen. Die Kosten für den Neubau waren beim Spatenstich Ende März dieses Jahres mit rund 850 000 Euro beziffert worden.  

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