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Informierten über den Fragebogen: Ulrich Koch und Katharina Droms.

Umfrage des Teilhabe-Beirats

17 Fragen zur Inklusion für alle

Der Teilhabe-Beirat  verschickt ab Mitte Mai Fragenbögen. Er will von Firmen,  Vereinen und Gemeinden wissen, wie es bei ihnen um die Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Inklusion steht. 

Landkreis – „Ist das Thema Teilhabe auf Ihrer Homepage präsent? Wenn ja, wo und wie?“ Das ist eine der 17 Fragen, mit denen sich der Teilhabe-Beirat in einer Umfrage an Gemeinden, Institutionen, Vereine und Unternehmen im Landkreis wendet. Mit dem Fragebogen, der demnächst verschickt wird, möchte er sich einen Überblick darüber verschaffen, wie die Einrichtungen Öffentlichkeitsarbeit zum Thema „Teilhabe für Menschen mit Behinderung“ machen.

Ziel des Beirats ist es laut Geschäftsführerin Katharina Droms, allen Menschen im Landkreis eine möglichst weitgehende Teilhabe an allen Dingen des täglichen Lebens zu ermöglichen. Dies gelte nicht nur für Menschen mit Behinderungen, sondern für alle, wie Ulrich Koch vom Forum für Wohlfahrtspflege bei der Vorstellung der Fragebogenaktion betonte. Betroffen von Ausgrenzung seien auch Menschen, die Schwierigkeiten mit der Sprache oder dem Rechnen hätten. Laut Koch sollen alle Menschen die Freiheit haben und behalten, ihr Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Im ersten Schritt will sich der Beirat laut Droms mit Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen, um über die Probleme der Betroffenen zu informieren. Um nicht bei Null anzufangen, werden ab Mitte Mai Fragebögen verschickt, mit denen Aktivitäten auf diesem Gebiet ermittelt werden sollen. Der A4-Zettel mit den 17 Fragen, die laut Droms ohne großen Zeitaufwand zu beantworten sind, soll bis 2. Juni per Brief, Fax oder Mail zurückgeschickt werden. Der Beirat will sich nicht nur einen Überblick über laufende Aktionen zum Thema „Inklusion“ verschaffen, sondern die Informationen darüber auch anderen bereitstellen. Außerdem würden gute Inklusions-Beispiele gesammelt und veröffentlicht, um zu zeigen, was machbar ist und zum Nachahmen anregen.

Info:

Wer nicht im Verteiler des Beirats steht, kann den Fragebogen demnächst als Pdf-Datei von der Website des Landratsamts (weilheim-schongau.de) herunterladen. Dort gibt es auch eine Version in sogenannter leichter Sprache.

Alfred Schubert

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