Menschen stehen auf einem Fußballplatz.
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Im kleinen Rahmen und im Freien wurde der neue Anbau des TSV-Weilheim eingeweiht.

Einweihung ohne großes Fest

Viel Lob für neue Sporthalle in Weilheim

  • vonRoland Halmel
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Ohne große Feierlichkeiten wurde der neue Anbau Nord des TSV-Sportzentrums eingeweiht. Im kleinen Kreis mit rund 30 geladenen Gästen aus Politik und Sport ging die offizielle Eröffnung über die Bühne – im Freien.

  • Der TSV Weilheim hat seinen neuen Anbau eingeweiht
  • Es gab nur eine kleine Feier im Freien
  • 1,5 Millionen Euro kostete der Anbau

Weilheim – Nicht nur das Ausüben von Sport wird in diesem Jahr extrem vom Corona-Virus beeinflusst, auch die Eröffnung der Sportstätte. „Eigentlich wollten wir einen großen Tag der offenen Tür machen, der musste wegen Corona leider ausfallen“, sagte Dieter Pausch, der Vorsitzende des TSV Weilheim. „Wir eröffnen heute mit Stolz den Anbau, das ist eine Investition in die Zukunft“, so Pausch weiter. „Wir können damit beispielsweise den Ü60-Sportlern eine breitensportliche Alternative bieten, haben aber auch weitere Nutzungsmöglichkeiten für Kindersport.“

1,5 Millionen Euro kostete der Anbau, 500 000 Euro steuerte die Stadt bei, 236 000 Euro kamen vom Bayerischen Landessportverband (BLSV), „den Rest schulterte der TSV“, sagte der Vereinsvorsitzende, der die Aufgabe, das Sportangebot zu verbessern, von Vereinsseite als erledigt sieht. Nachholbedarf erkannte er an anderer Stelle: „Die sportliche Entwicklung hält nicht mit der städtischen mit, deshalb meine Bitte: Legen Sie sich ins Zeug, damit die 2+1-Halle am Gymnasium kommt“, sagte Pausch.

Bürgermeister Markus Loth, der die politische Delegation aus Sportreferenten und Stadträten anführte, nahm diesen Ball bei seinem Grußwort auf: „Uns ist der Bedarf für neue Sportstätten bewusst. Wir hoffen, dass die 2+1-Halle zeitnah umgesetzt werden kann.“ Loth lobte den TSV für den „optisch gelungenen Anbau“. „Es ist beeindruckend, was der Sportverein abseits des Vereinssports auf die Beine stellt“, urteilte das Stadtoberhaupt, wobei er zudem die Schaffung der zusätzlichen Parkmöglichkeiten hervorhob.

„Leider haben wir hier keinen Platz mehr“, sagte Architekt Florian Lechner. „Wir haben hier ein sehr nachhaltiges und umweltfreundliches Gebäude“, berichtete der Planer, der die gute Zusammenarbeit während der Bauzeit mit der TSV-Führung und den Handwerkern unterstrich. „Und Alfred hat uns stets zu Höchstleistungen herausgefordert“, meinte Lechner mit Blick auf den Bauleiter des TSV, Alfred Falk. „Wir sind ein starkes Team, das Probleme demokratisch löste. Bei den Baukosten lagen wir am Ende 30 000 Euro unter den Schätzkosten, weil wir faire Angebote bekamen“, sagte er. „Ich wünsche euch viel Freude und unfallfreien Sport – und dass euer Ideenarsenal nie versiegt“, wünschte BLSV-Kreisvorsitzender Franz Schlesinger dem TSV.

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