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Fünf für einen Verbund: Ursula Diesch (VHS Schongau), Sabine Hickisch (VHS Peiting), Mechthild Merz (VHS Peißenberg), Katja Wippermann (VHS Penzberg), Karl Heinz Eisfeld (Beratung). 

Weilheim macht nicht mit

Vier Volkshochschulen, eine Kooperation

Die Volkshochschulen Peiting, Schongau, Penzberg und Peißenberg sind eine Kooperation eingegangen. Der „Verbund der Volkshochschulen im Pfaffenwinkel“ war für die vier Einrichtungen notwendig, um weiter staatliche Förderung zu erhalten. Die VHS-Weilheim beteiligt sich nicht an der Kooperation.

Landkreis – Die Volkshochschulen (VHS) Peißenberg, Penzberg, Schongau und Peiting sich „in einer kooperativen Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen und arbeiten nun in vielen Bereichen zusammen“, heißt es in einer Mittelung, die die Leiterin der VHS Peißenberg, Mechthild Merz, für die vier Bildungseinrichtungen verfasst hat. Als erste Projekte dieses „Verbunds der Volkshochschulen im Pfaffenwinkel“ sind unter anderem die Neugestaltung der Homepages, die Abstimmung und Angleichung bei der Kurssystematik und der Nummernvergabe geplant sowie die themenbezogene Abstimmung bei Kursschwerpunkten. Der VHS Peißenberg kommt laut Mitteilung in diesem Verbund eine besondere Rolle zu: Dort werden die geplanten Projekte koordiniert, Merz hat zudem die Projektleitung übernommen.

Die ursprünglichen Pläne der vier Volkshochschulen, eine gemeinsame Geschäftsstelle mit einer zusätzlichen Verwaltungskraft innerhalb des Verbundes zu schaffen, wurden nach näherer Betrachtung dann doch nicht umgesetzt. Dieser Schritt wäre schlicht zu teuer gewesen und es fand sich niemand, der die Finanzierung übernommen hätte.

Im kommenden Jahr soll mit einer gemeinsamen Homepage der erste gemeinsame Schritt des „Verbund der Volkshochschulen im Pfaffenwinkel“ gemacht werden. Zudem müssen die Bildungseinrichtungen eine gemeinsame Statistik erstellen

Die Kooperation ist in etwa ein Jahr lang vorbereitet worden. Karl-Heinz Eisfeld hat diesen Prozess als Berater begleitet. Der Verbund wurde im Rahmen der Strukturreform des Bayerischen Volkshochschulverbandes notwendig, weil jede VHS 30 000 Teilnehmer-Doppelstunden vorweisen muss, um auch in Zukunft staatliche Förderung zu erhalten. Die geforderte Zahl der Teilnehmer-Doppelstunden erreicht unter den fünf Volkshochschulen im Landkreis lediglich die VHS Weilheim, die deswegen auch beschlossen hat, sich nicht an der Kooperation zu beteiligen. Dort soll der eigenständige Weg beibehalten werden.

Die vier anderen Volkshochschulen im Landkreis erfüllen diese Voraussetzung nicht und sind deswegen gezwungen, sich in bestimmten Bereichen zusammenzutun, damit auch die Anzahl der Teilnehmer-Doppelstundenzusammengefasst - und gerechnet werden kann und eine Förderung weiter möglich ist.

Im Rahmen der Kooperation bleibt jede VHS aber selbständig. Nach außen hin haben diese Veränderungen bei den Volkshochschulen Peiting, Peißenberg, Penzberg und Schongau wenig Auswirkungen. Für die Hörer und Kursteilnehmer ändere sich nichts, so VHS-Leiterin Merz in ihrem Schreiben.

Kathrin Hauser

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