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Vom 13. bis 30. Juli

Mach mal „Lesepause“ auf dem Kirchplatz!

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Vom 13. bis 30. Juli steht Weilheims Kirchplatz im Zeichen des Buches: Die „Weilheimer Lesepause“ lädt zum Schmökern ein und bietet fast täglich Lesungen – unter freiem Himmel, bei freiem Eintritt, für Groß und Klein.

Weilheim – Vorbild für die „Lesepause“, die die Weilheimer Stadträtin Uta Orawetz ins Leben gerufen und mit sieben Unterstützern organisiert hat, war das deutsch-österreichische Festival „Stadtlesen“. Das hat Orawetz, die Veranstaltungsreferentin der Stadt, vor zwei Jahren bei einer München-Tour mit dem Bürgermeister von Weilheims französischer Partnerstadt Narbonne kennengelernt. „Wir waren begeistert“, so Orawetz, „und haben beschlossen: So etwas machen wir auch in Narbonne und in Weilheim“.

Zumindest in Weilheim ist es nun so weit. Und schon die Premiere übertrifft das Vorbild: Das von einer Salzburger Agentur betreute „Stadtlesen“ (das heuer in 26 Städten stattfindet, darunter sind mit Bad Reichenhall, Fürth, München und Bad Tölz vier bayerische) ist auf jeweils vier Tage und ein, zwei Autorenlesungen begrenzt. Dagegen dauert die 1. „Weilheimer Lesepause am Kirchplatz“ gleich mal 18 Tage und umfasst 26 Lesungen.

Zur Überraschung der Organisatoren – unter ihnen sind Buchhändler und die als Vorleser in Schulen, Kindergärten und der Stadtbücherei bekannten „Leseratten Pfaffenwinkel“ – ist aus der Idee, den Kirchplatz zu beleben, ein echtes Literaturfestival gewachsen. Zu Gast sind prominente Autoren wie der München-Krimi-Spezialist Harry Kämmerer (28. Juli), der für seine etwas anderen bayerischen Kinderlieder und -geschichten bekannte „Döblinger“-Kopf Richard Oehmann (21. Juli) und Schauspieler Siegfried Rauch, der zum krönenden Abschluss am Sonntag, 30. Juli, 20 Uhr, aus seinem Leben erzählt und Geschichten von Karl Valentin liest.

Dazu gesellen sich zahlreiche Autoren und Erzähler aus Weilheim und Umgebung, darunter Patricia Christner, Susann Enders, Reinhard Giebelhausen, Hans-Peter Grünebach, Dr. Joachim Heberlein, Jana Krivanek, Wolf Schindler und Christoph Ulrich. Friedrich Denk, Gründer der „Weilheimer Hefte zur Literatur“, tritt ebenso auf wie Schüler der Mittelschule und des Gymnasiums, die Gedichte rezitieren oder zum „Poetry Slam“ laden.

Zwischen 13. und 30. Juli gibt es fast täglich eine oder mehrere Lesungen auf dem Kirchplatz; bei Regen wird in Buchhandlungen, Cafés oder die Stadtbücherei ausgewichen. Und immer ist der Eintritt frei. Einzige Ausnahme ist der Auftritt von Bestseller-Autorin und Moderatorin Amelie Fried, den der Herrschinger Thomas Kraft am Donnerstag, 13. Juli, in seiner neuen Reihe „Literatur im Pfaffenwinkel“ veranstaltet und der zugleich Auftaktlesung der „Lesepause“ ist (Pfarrheim „Miteinander“, 20 Uhr; Karten dafür gibt es in Weilheims Buchhandlungen). Zu allen anderen Veranstaltungen der „Weilheimer Lesepause“ können Interessierte spontan und kostenfrei kommen.

Und wenn nicht gerade vorgelesen wird, können Besucher bei der „Lesepause“ selber lesen: Täglich ab 10 Uhr ist ein Lesepavillon auf dem Kirchplatz geöffnet – mit bequemen Sitzmöbeln und einem großen Bücherschrank, den die Buchhandlungen „Stöppel“, „Zauberberg“ und „Lesbar“ für Jung und Alt mit einer spannenden Mischung aus Klassikern und neuen Büchern bestücken.

Eröffnung

der „Weilheimer Lesepause am Kirchplatz“ ist am Donnerstag, 13. Juli, um 19 Uhr. Infos zu allen Terminen finden sich in einem Faltblatt, das im Rathaus und in Geschäften ausliegt, sowie im Internet unter der Adresse
lesepause-am-kirchplatz.de. In den nächsten Tagen stellt unsere Zeitung alle Veranstaltungen und Autoren vor.

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