+
Da geht’s lang: Den Weg ins Streiklokal wies diese mit Warnweste bekleidete Figur.

Weilheim

Warnstreik bei der „Telekom“

  • schließen

Weilheim – Rund 20 Beschäftigte der "Telekom" legten gestern ganztägig ihre Arbeit nieder.

Mit einem ganztägigen Warnstreik verliehen gestern rund 20 „Telekom“-Mitarbeiter aus dem Netzbereich ihrem Unmut über den Verlauf der Tarifverhandlungen und das Angebot ihres Arbeitgebers Ausdruck. Sie waren aus den Bereichen, Garmisch-Partenkirchen, Murnau, Schongau und Weilheim in das Regionalzentrum „St. Anna“ in Weilheim gekommen, wo sich das Streiklokal befand. Mit der Arbeitsniederlegung unterstützten sie die Forderungen der Gewerkschaft „ver.di“ in den derzeit laufenden Tarifverhandlungen. „ver.di“ fordert unter anderem fünf Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, eine überproportionale Anhebung der unteren Einkommen und eine Verlängerung des Ausschlusses betriebsbedingter Kündigungen. Die „Telekom“ bietet bislang 1,5 Prozent mehr Lohn ab 1. März 2016 und weitere 1,3 Prozent mehr ab 1. März 2017. Die Entscheidung für den Warnstreik auch im Raum Weilheim wurde laut der Streikenden erst am Vorabend gefällt.  

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Wurde  Rettungshund Holly gestohlen? 
Zehn Tage, nachdem Rettungshund Holly  im Eibenwald verschwunden ist, haben seine Besitzer einen Verdacht: Holly wurde  gestohlen.  
Wurde  Rettungshund Holly gestohlen? 
Harte Kritik der Schrebengarten-Pächter
Harte Kritik übten bei der Bürgerversammlung in Penzberg Kleingarten-Pächter aus dem Breitfilz an der Stadt. Sie warfen dem Penzberger Rathaus vor, kein Interesse an …
Harte Kritik der Schrebengarten-Pächter
Thomas Orbig wird neuer Chef der Sparkasse
Deutschlandweit wurde öffentlich nach einem neuen Vorstandsvorsitzenden für die „Sparkasse Oberland“ gesucht, gefunden wurde er in Weilheim.
Thomas Orbig wird neuer Chef der Sparkasse
Vom Agrarland zum High-Tech-Standort
Die DLR feierte  mit  Prominenz  das 50-jährige Bestehen  der Satelliten-Bodenstation in der Lichtenau.  Die ist künftig auch beim Katastrophenschutz  gefragt.
Vom Agrarland zum High-Tech-Standort

Kommentare