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Lokaltermin im Mai 2005: Wasserwirtschaftsamtschef Peter Frei (Dritter von links) bei der Vorstellung von Schautafeln über „Wildtiere an der Ammer“.
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Am Wasser zu Hause: Peter Frei bei einer Wanderung an der Brandenberger Ach, einem Wildbach in Österreich.

Was macht eigentlich... Peter Frei?

Jeden Samstag zum Einkauf nach Weilheim

Früher war Peter Frei Leiter des Wasserwirtschaftsamtes in Weilheim. Seit elf Jahren ist er wieder im Umweltministerium tätig - und Weilheim noch immer verbunden.

Weilheim/München – Der Kontakt in die Kreisstadt ist nie abgerissen: Jeden Samstag fährt Peter Frei die zwölf Kilometer von seinem Heimatort Tutzing nach Weilheim zum Einkaufen, wo er unter anderem beim „Biomichl“ Station macht. Dabei kann er ganz bequem in der Nähe parken, denn am Wasserwirtschaftsamt ist für den ehemaligen Chef immer ein Parkplatz reserviert, wie es bei seiner Verabschiedung scherzhaft hieß. Frei (58) war von 2003 bis 2007 Leiter der Behörde, die am Umweltministerium in München, wo Frei jetzt arbeitet, „einen hervorragenden Ruf“ genießt.

Der Geologe blickt auf ein abwechslungsreiches bisheriges Berufsleben zurück – obwohl er stets im Staatsdienst war. 1986 absolvierte er als Student ein Praktikum im Weilheimer Wasserwirtschaftsamt, dort begann seine „Begeisterung für die vielfältige Arbeit bei dieser Behörde“. Es folgten fünf Jahre am Wasserwirtschaftsamt Regensburg, dann wechselte er ans Umweltministerium und später in die Staatskanzlei. Bevor er nach Weilheim kam, war er Pressesprecher am Umweltministerium.

Das Weilheimer Amt, für Frei „aufgrund seiner Vielfältigkeit eines der schönsten überhaupt“, umfasst die Landkreise Weilheim-Schongau, Landsberg, Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen. Es ist für größere Gewässer und Wildbäche zuständig. Nach seinem Wechsel war er bayernweit für „Wildbäche und Gewässer im ländlichen Raum“ zuständig – quasi die Fortsetzung seiner Arbeit in Weilheim.

Heute ist Frei am Umweltministerium verantwortlich für die Kontakte zum Landtag und zur Staatsregierung. Auch er wusste bis zum gestrigen Mittwoch nicht, dass er mit Marcel Huber einen neuen Chef bekommt. „Das ist wirklich streng geheim, da dringt nichts nach außen“, so Frei am Dienstagabend. Als Leitender Ministerialrat (B 3) war seine Aufgabe auch eng mit der Person von Ministerin Ulrike Scharf verbunden.

Eng verbunden ist der 58-jährige Vater von zwei Kindern (27 bzw 28 Jahre) in seiner Freizeit mit der Natur. Er fährt Rad und ist gerne in den Bergen mit seiner Lebensgefährtin unterwegs – als Bergsteiger genauso wie als Bergwanderer. Korsika hat er von Nord nach Süd zu Fuß durchwandert, vom Piemont war er fest bis ans Meer unterwegs und in der Sierra Nevada war er auf allen Bergen über 3000 Meter unterwegs. Und mit jedem Kilometer, den er zu Fuß unterwegs sei, vergrößere sich der Abstand zum Beruf. „Und am Schluss drückt mich wirklich nur noch der Rucksack“, so Frei.

Johannes Thoma 

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