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Trotz Minusgraden ist das Eis auf dem Dietlhofer See noch zu dünn, um es zu betreten. 

Wasserwacht Weilheim warnt

Erst bei 15 Zentimetern Eis geht der Spaß los

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Weilheim - Es ist kalt wie lange nicht. Dennoch haben die Minusgrade nicht ausgereicht, um Seen und Weiher komplett zufrieren zu lassen. Eislaufen ist derzeit nicht möglich.

 Trotz der zweistelligen Minusgrade in den vergangenen Tagen gibt es oft noch keine tragende Eisfläche. Auch der Dietlhofer See in Weilheim weist noch keine ausreichende Eisdicke auf. „Dieses Gewässer sollte erst betreten werden, wenn die Stadt den See freigibt und die entsprechenden Sperrschilder weggeräumt sind“, heißt es in einer Mitteilung der Wasserwacht Weilheim. Dies ist in der Regel der Fall, wenn der See eine durchgängige Kerneisdicke von 15 Zentimetern aufweist.

Die kalte Jahreszeit ermöglicht mit ihren zugefrorenen Gewässern viele Sportarten oder reizvolle Vergnügungen: Schlittschuhlaufen, Eisstockschießen, Eissegeln oder einfach nur erholsame Spaziergänge auf dem Eis. Doch schnell kann ein Einbruch ins Eis zur tödlichen Gefahr werden. Die Wasserwacht hat daher bereits in den vergangen Wochen am Dietlhofer See die Versorgung von unterkühlten Personen und die Bergung von ins Eis eingebrochenen Personen geübt. Zum Einsatz kamen dabei auch Eisrettungsanzüge und Eisrettungsschlitten. Direkt am See ist ein fester Eisrettungsschlitten stationiert.

Doch was ist zu tun, wenn die Wasserwacht nicht vor Ort ist und ein Mensch einbricht? Die Wasserwacht gibt Tipps:

  • Laut um Hilfe rufen.
  • In jedem Fall vermeiden, dass man unter das Eis gerät.
  • So wenig wie möglich bewegen, um möglichst wenig Körpertemperatur zu verlieren.
  • Sofort Hilfe holen über die Notrufnummer 112.
  • Die eingebrochene Person beruhigen.
  • Mit Hilfe von Hilfsmitteln wie Rettungsring, Leitern (teilweise an Seen am Uferbereich vorhanden), Ästen, Abschleppseil oder ähnlichen Gegenständen die Person absichern.
  • Nur ins eisige Wasser springen, wenn der Retter über eine weitere Person mit Seil gesichert ist.
  • Den Verunfallten an Land bringen, in stabile Seitenlage legen und vor Kälte schützen, bis der Rettungsdienst eintrifft.  

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