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Oft kaputt: eine von Weilheims über 2100 Straßenlampen. 

Weilheim

Ärger um defekte Straßenlampen

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Weilheim - An der Ecke Römerstraße/Buchenstraße steht seit über einem Jahr eine kaputte Straßenlaterne. Dies ist in Weilheim kein Einzelfall.

Dass es eine alte Lampe mit Holzmast in eine Stadtratssitzung schafft, wo gewöhnlich Millionenprojekte diskutiert werden, kommt nicht alle Tage vor. In der Oktobersitzung des Gremiums war es aber soweit.

Und dabei stellte sich heraus: Die alte Straßenlampe an der Ecke Römerstraße/Buchenstraße ist eine von 2100 Straßenlampen in Weilheim, vor allem aber ist sie seit über einem Jahr defekt, wie Stadtrat Karl-Heinz Grehl monierte. Vor etwa einem Jahr hatte Grehl seiner Anfrage nach im Rathaus gemeldet, dass die Laterne defekt sei. „Die Kreuzung gegenüber der Sparkasse ist dadurch nachts stockdunkel“, es bestehe Handlungsbedarf, schon wegen der Verkehrssicherungspflicht. Im Übrigen, so Grehl, „fällt auch allgemein auf, dass im ganzen Stadtgebiet viele Straßenlaternen defekt sind, zum Teil schon über lange Zeit“. Er wollte nun ganz offiziell wissen: Wer funktioniert nicht?

Kaputte Straßenlampen scheinen in Weilheim weithin ein großes Ärger zu sein, „im Rathaus gehen ständig Meldungen ein“, sagte Manfred Stork, Leiter der Bauverwaltung“. Seiner Aussage nach wird ein Drittel der Lampen, das sind rund 700, von den Stadtwerken gewartet, der Rest von den „Bayernwerken“. In einem Plan sei aufgeführt, wer für welche Lampe zuständig ist. Die Meldungen an die Stadtwerke erfolgten sofort, für die „Bayernwerke“, die auch für die Lampe an der Ecke Römerstraße/Buchenstraße zuständig seien, gelte eine andere Regelung. Sie erhalten jeden Freitag ein Formular, in dem die kaputten Lampen aufgeführt seien. In der Woche darauf soll dann, so der Plan, die Reparatur erfolgen. „Wir haben aber kein Personal, um dies zu kontrollieren“, so Stork.

Der Auftrag, die Lampe an der Römerstraße/Buchenstraße zu erneuern ist laut Stork bereits am 31. August 2015 an die „Bayernwerke“ gegangen. Wegen der Anfrage von Karl-Heinz Grehl im August 2016 „haben wir sofort erneut Kontakt mit den ,Bayernwerken’ aufgenommen“, so Stork. Dort hieß es, der Subunternehmer habe diese Arbeit wohl übersehen. Der Stadtverwaltung sei versprochen worden, so Stork, dass die Lampe bis Ende September gerichtet werde – was aber nicht geschah. Jetzt soll die Instandsetzung in den nächsten zwei Wochen passieren, sagen die „Bayernwerke“.

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