Das Auto wurde bei dem Brand stark beschädigt.
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Das Auto wurde bei dem Brand stark beschädigt.

Vor Weilheimer Autohaus

Mini Cooper geht vor Werkstatt in Flammen auf: Polizei schnappt den Brandstifter

  • Sebastian Tauchnitz
    vonSebastian Tauchnitz
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Die Polizei hat einen dringend Tatverdächtigen dingfest gemacht, der im November einen Mini vor einem Weilheimer Autohaus angezündet haben soll.

  • Auf dem Parkplatz eines Weilheimer Autohauses brannte im November ein Mini Cooper.
  • Ein Passant reagierte blitzschnell - und konnte dadurch Schlimmeres verhindern.
  • Jetzt hat die Polizei den Brandstifter geschnappt.
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Landkreis – Mitte November ging ein Mini Cooper auf dem Parkplatz eines Weilheimer Autohauses plötzlich in Flammen auf. Ein Passant, der gerade vorbeikam, reagierte blitzschnell, rannte in die benachbarte Tierhandlung und organisierte einen Feuerlöscher. Damit konnte er die Flammen ersticken und verhindern, dass das Feuer sich ausbreitete und weitere Autos in Mitleidenschaft gezogen wurden (wir berichteten).

Nach Autobrand in Weilheim: Kripo vermutete von Anfang an Brandstiftung

Die Freiwillige Feuerwehr Weilheim sorgte anschließend dafür, dass die Brandstelle gesichert und die Ermittler gefahrlos ihre Arbeit aufnehmen konnten. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen und schnell war klar, dass es sich um Brandstiftung handeln musste. Gestern konnten die Beamten nun vermelden, dass sie den Brandstifter gefasst haben.

Als dringend tatverdächtig wurde nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ein 49-jähriger Mann aus dem Landkreis Weilheim-Schongau ermittelt. „Das Motiv für die Tat dürfte im persönlichen Bereich zu suchen sein“, teilte Polizei-Pressesprecher Stefan Sonntag mit.

Weilheim: Mini Cooper in Brand gesteckt - Polizei vermutet persönliches Motiv

Das Auto, das einer Frau aus dem Landkreis Landsberg gehörte, die es eigentlich nur zur Erstellung eines Kostenvoranschlags für die Reparatur eines Vandalismus-Schadens in der Werkstatt abgegeben hatte, wurde bei dem Feuer stark beschädigt. Wie hoch der Sachschaden ausgefallen ist, wurde nicht berichtet.

Lange Schlangen vor vielen Geschäften prägten den letzten Einkaufstag vor dem Corona-Lockdown auch in Weilheim. Dennoch blieb der ganz große Ansturm meist aus. Deutlich schwerer gemacht hat die Corona-Pandemie hingegen den Betrieb der Penzberger Tafel. Doch die ehrenamtlichen Helfer arbeiten trotzdem weiter – auch vor Weihnachten und trotz erneutem Lockdown. Im Frühjahr hatte die Tafel noch für drei Wochen geschlossen und danach mit einem neuen Konzept wieder eröffnet.

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