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Die Polizei stoppte am Donnerstag einen offensichtlich betrunkenen Autofahrer. Als ihm Blut abgenommen werden sollte, wurde die Sache für alle Beteiligten unangenehm.

„Um liegenden Transport zu gewährleisten“

Betrunkener Autofahrer weigert sich auszusteigen - Polizisten müssen handgreiflich werden 

Die Polizei stoppte am Donnerstag einen offensichtlich betrunkenen Autofahrer. Als ihm Blut abgenommen werden sollte, wurde die Sache für alle Beteiligten unangenehm.

Weilheim - Die Polizei Weilheim berichtet: Bei der Polizeiinspektion (PI) Weilheim ging am Donnerstag um 20.59 Uhr die Nachricht über einen Pkw-Fahrer mit unsicherer Fahrweise ein. Nach kurzer Zeit hatte eine Streife der PI das Fahrzeug festgestellt. Der Fahrer reagierte jedoch erst nach langer Hinterherfahrt auf das Blaulicht des Streifenfahrzeuges.

Bei der Kontrolle wurde bei dem Fahrer, es handelte sich um einen 45-jährigen Peitinger, Alkoholgeruch wahrgenommen. Ein Test ergab einen Wert oberhalb der 1,1 Promillegrenze. Als es anschließend zur Blutentnahme gehen sollte, weigerte sich der Mann, aus seinem Fahrzeug auszusteigen. 

Er musste letztendlich gewaltsam aus dem Fahrzeug herausgezogen und gefesselt werden, um den liegenden Transport zur Blutentnahme zu gewährleisten. Ein tätlicher Angriff auf die Kollegen erfolgte jedoch nicht. Es wurde auch kein Kollege verletzt. Der Mann muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

mm/tz

Lesen Sie auch aus der Region: Am Donnerstag kollidierten in Pähl in Oberbayern zwei Autos, vier Menschen wurden verletzt, einer schwer. Ein Vater musste alles mitansehen - und wurde zum Retter.

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