Vermisste Tuong An (6) wieder aufgetaucht: Polizei nimmt Mann fest - Sie sagte, sie sei „geklaut“ worden

Vermisste Tuong An (6) wieder aufgetaucht: Polizei nimmt Mann fest - Sie sagte, sie sei „geklaut“ worden
+
Umweltfreundlichere Verpackung: Julian Kasprowicz und seine Mitarbeiterinnen Beatrix Veitinger (li.) und Melanie Cepek mit den Beuteln aus Bioplastik . 

Bei Schnittbeuteln und Einwegbechern

Verpackung aus Maisstärke und Zuckerrohr: Bäckerei „Kasprowicz“ setzt auf Bioplastik

  • schließen

“Grüner“ einkaufen können Kunden in den Filialen der „Bäckerei und Konditorei Kasprowicz“. Nicht nur Schnittbeutel für Brot sind aus umweltfreundlicherem Material. 

Weilheim – Ein bisschen „grüner“ können Kunden nun in den Filialen der „Bäckerei und Konditorei Kasprowicz“ einkaufen. Seit mehreren Wochen bestehen die Plastiktüten, die zum Einpacken von geschnittenem Brot verwendet werden, größtenteils aus Bioplastik – genauer gesagt aus Zuckerrohr. „Die Tüten werden zu 80 Prozent aus biologisch abbaubarem Material hergestellt“, so Geschäftsführer Julian Kasprowicz.

Im Biomüll entsorgt werden, dürfen die sogenannten Schnittbrotbeutel aus Biokunststoff allerdings nicht. Laut „Stiftung Warentest“ werden sie in Kompostieranlagen aussortiert, da sie nicht schnell genug verrotten. „Es geht mehr darum, dass die Tüten in ihrer Herstellung ökologischer sind“, sagt Kasprowicz. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema „Verpackung“. Vor zwei Jahren wurde in den 14 Filialen auf Papiertüten umgestellt. Lediglich für geschnittene Ware würden die Bioplastiktüten verwendet.

Oft reicht auch eine Papiertüte aus Verpackung aus

„Aber auch da sind die Verkäufer angehalten, zu fragen, ob man einen solchen Beutel braucht. Wenn ich das Brot innerhalb von zwei bis drei Tagen aufesse, reicht eine Papiertüte aus“, sagt er.

In der Backstube werde ebenfalls auf Nachhaltigkeit geachtet: „Beim Rohstoffeinkauf setzen wir bei Verpackungsmaterial vermehrt auf Pappe. Walnüsse etwa werden oft in kleinen Beuteln verpackt – da entsteht Plastikmüll ohne Ende. Jetzt haben wir dafür einen anderen Hersteller gefunden.“

Lesen Sie auch: Gegen den Verpackungswahn: Supermärkte in Weilheim setzen auf Mehrweg.

Großes Problem blieben bisher die Einwegbecher für Kaffee

Ein großes Problem im Verkauf bleiben laut dem Geschäftsführer allerdings Pappbecher mit Plastikdeckel für den Kaffee zum Mitnehmen. „Wir haben schon vor längerer Zeit Mehrwegbecher aus Bambus angeschafft – und generell bezahlt jeder Kunde, der mit seinem eigenen Becher kommt, zehn Cent weniger“, erklärt er.

Da die Einwegbecher weiterhin gefragt seien, werden in den Filialen ab Mai Pappbecher aus recycelter Rohfaser angeboten. Die neuen Deckel bestehen aus Maisstärke. „Die Becher kommen von einem Hersteller aus München“, sagt Kasprowicz, „wir sind, glaube ich, die Ersten in der Region, die sie nutzen.“ 

nema

Auch interessant: 

Landkreis sagt Einwegbechern den Kampf an.


Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Europawahl im Landkreis Weilheim-Schongau: Grüne stabil stark, CSU und ÖDP Gewinner
Die Europawahl im Landkreis Weilheim-Schongau hat drei Sieger: Die CSU, die sich im Vergleich zur Europawahl 2014 und auch zur Landtagswahl vergangenes Jahr gesteigert …
Europawahl im Landkreis Weilheim-Schongau: Grüne stabil stark, CSU und ÖDP Gewinner
Mann (86) will sein Rad über die B2 schieben und stürzt schwer
Ein Weilheimer (86) wurde mit dem Hubschrauber ins UKM geflogen. Er wollte bei Polling sein Rad über die B2 schieben, stürzte und erlitt schwere Kopfverletzungen. 
Mann (86) will sein Rad über die B2 schieben und stürzt schwer
Straßenausbau in Peißenberg:  Anwohner müssen zahlen
Nun ist es fix: Die Anlieger der Straßen „Stadelfeld“ und „Zur Alten Bergehalde“ werden für den geplanten Vollausbau der Fahrbahnen zur Kasse gebeten. Der Marktrat gab …
Straßenausbau in Peißenberg:  Anwohner müssen zahlen
Tragischer Frontalunfall auf der Ortsumfahrung fordert zweites Todesopfer
Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es am Freitagnachmittag auf der Ortsumfahrung Pähl gekommen. Am Tag danach folgte eine weitere Schreckensmeldung. 
Tragischer Frontalunfall auf der Ortsumfahrung fordert zweites Todesopfer

Kommentare