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Ihr Plastikprojekt stellten diese Siebtklässler vor. 

Rund 250 Besucher

Auftaktveranstaltung: Weilheimer Gymnasium will Umweltschule werden

Rund 250 Besucher kamen bei der Auftaktveranstaltung in die Aula des Weilheimer Gymnasiums. Sie wollten wissen, was eine Umweltschule ist.

Weilheim „Es geht nicht darum, an oder in der Schule eine Plakette aufzuhängen“, sagte die Direktorin des Weilheimer Gymnasiums zu den Gästen. Der Anspruch einer Umweltschule sei es, „dass wir unser aller Leben damit verändern wollen“. Auch wenn dies „etwas hochtrabend“ klingen möge, treffe es doch das Wesentliche.

Wichtig ist den Aktiven der Umweltschule, wie Schülersprecher erklärten, dass das „Machen“, das „sollte, hätte, würde, könnte“ ersetzen muss. Und jeder müsse bei sich selbst anfangen. Ihnen gehe es auch nicht nur darum, die vom Klimawandel bedrohten Eisbären zu retten, was sie mit einer Karikatur veranschaulichten: Eisbären demonstrieren mit einem Spruchband „Rettet die Menschen“. Die aktuelle Entwicklung bedrohe mehr die Zukunft der Menschen als die der Natur oder der Erde. Der Erde sei es egal, ob auf ihr Menschen leben oder nicht. Daher wollten die Schüler des Gymnasiums, dass ihre Schule Umweltschule wird.

Diese umweltfreundlichen Aktivitäten gibt es an der Schule schon

Neu ist die Idee nicht. Bereits seit Jahren gibt es mehrere Aktivitäten, die in diese Richtung gehen. Eine Arbeitsgruppe hält Bienen, eine andere betreut den Schulgarten, der laut Projektleiter Michael Scharbert auch Lebensraum für Tiere und Pflanzen ist. Andere Schüler beschäftigen sich mit „Upcycling“ und dem Bau von energiesparenden und ressourcenschonenden Kleinsthäusern oder widmen sich der Müllvermeidung und Mülltrennung nach dem Motto: „Die Schule soll sauberer werden und die Welt auch ein bisschen.“

Zum Schluss präsentierten Benedikt Eder und Elias Rutke das Projekt „Plant for the Planet“, das 2007 von Felix Finkbeiner gestartet wurde. Dessen Ziel ist es, eine Billion Bäume zu pflanzen, die beim Wachstum Kohlendioxid binden und nach Möglichkeit auch Lebensmittel produzieren. Das Holz soll später als Bauholz verwendet werden, damit das Treibhausgas langfristig gebunden bleibt. 14 Milliarden Bäume sind auf Betreiben von „Plant for the Planet“ bereits gepflanzt worden. Zur Finanzierung wird unter anderem „Die gute Schokolade“ aus fair gehandelten Rohstoffen verkauft, die schon einmal ein Astronaut in der Raumstation mit den Worten „ein kleiner Biss für einen Astronauten, aber ein großer Schritt für die Menschheit“ verzehrt haben soll.

Von Alfred Schubert 

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