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Eine Spielplatzrunde soll in naher Zukunft Marnbach und Deutenhausen verbinden.

Verbindung zwischen Marnbach und Deutenhausen

Zwei Dörfer, ein Spielplatzweg: Projekt von jungen Eltern begeistert die Stadt Weilheim

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Eine Spielplatzrunde soll in naher Zukunft Marnbach und Deutenhausen verbinden. Die Initiative für das Projekt kam von Eltern und Großeltern aus den Dörfern. 

Weilheim – „Die Idee ist richtig, richtig gut“, schwärmte Stadtbaumeisterin Andrea Roppelt in der März-Sitzung des Weilheimer Bauausschusses: Statt eines größeren Spielplatzes in Marnbach oder Deutenhausen wolle die Initiativgruppe mehrere kleinere Stationen in und zwischen den beiden Dörfern schaffen, die sich zu einem Spielplatzweg verbinden lassen – „erreichbar mit dem Rad, mit dem Laufrad oder zu Fuß“.

In etwa 45 Minuten könne man den angedachten Weg abgehen, so Roppelt. Als Stationen sind unter anderem das Gemeindehaus, die Kapelle und der Sportplatz in Marnbach, das ehemalige Feuerwehrhaus in Deutenhausen und das Flurbereinigungsdenkmal zwischen beiden Ortsteilen im Gespräch. Dort könnten „kleine Plätze mit Bänken und ortstypischen Spielobjekten“ entstehen – am alten Feuerwehrhaus beispielsweise ein Wasserspiel. Die Initiative würde sich auch mit Eigenleistungen beteiligen, wie es hieß.

Bauausschuss zeigt sich „begeistert“

Zu einem ersten Treffen mit den Stadträten Petra Arneth-Mangano (Referentin für Spielplätze, SPD) und Klaus Gast (Ortsreferent, CSU) waren im vergangenen November rund 15 junge Eltern und Großeltern gekommen. In den vergangenen Wochen gab es zwei weitere Treffen mit Stadtbaumeisterin Roppelt und 2. Bürgermeister Horst Martin (SPD). Letzterer zeigte sich im Bauausschuss „begeistert“ von der Idee und der Initiative. Ebenso Arneth-Mangano, die betonte, dass der „Spielplatzweg“ „keine gigantische Maßnahme, sondern peu à peu mit relativ wenig Aufwand zu verwirklichen“ sei. Möglich wäre ihr zufolge auch eine zusätzliche Station am Gögerl, um das Ganze mit Weilheim zu verbinden.

„Das Besondere an der Sache ist der Weg, das hatten wir noch nie“, sagte Gast – zugleich handle es sich bei der Runde um „den klassischen Weg, den die Marnbacher und Deutenhausener sowieso mit den Kinderwägen gehen“. Der Gedanke der Verbindung beider Ortsteile mache das Projekt auch zuschussfähig. Entsprechende Anträge, beispielsweise für eine Leader-Förderung durch die EU, sollen jetzt gestellt werden. „Kleinere Planungsleistungen“ sind laut Roppelt vorerst über den Haushalt des Stadtbauamts abgedeckt.

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Kostenrahmen noch unklar

Auch wenn der weitere Kostenrahmen noch unklar ist, beschloss der Bauausschuss des Weilheimer Stadtrats einstimmig, das Konzept weiterzuverfolgen. „Ich bin ganz begeistert, dass es mal eine Initiative aus der Bürgerschaft gibt, die für eine Maßnahme ist und sich aktiv dafür einbringt“, sagte Brigitte Holeczek (BfW): „Wenn Bürger etwas aktiv gestalten und verbessern wollen, müssen wir das unterstützen.“

mr

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