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Jede Menge Spaß hatten die Besucher des Weilheimer Volksfestes beim Autoscooter fahren. 

Auch die Polizei äußert sich 

Bilanz zum Weilheimer Volksfest: „Eine runde Sache“ 

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Beim diesjährigen Volksfest wurde auf „Altbewährtes“ gesetzt, sagt Hermine Zaha vom Veranstaltungsbüro – und das kam an. „Gesittet“ ging es laut der Polizei zu.

Weilheim – Mit Freibier und dem Standkonzert der Weilheimer Stadtkapelle auf dem Marienplatz ging es los – und mit dem großen Familientag nahm es ein gutes Ende: Das diesjährige Weilheimer Volksfest auf dem Festplatz war laut Hermine Zaha, Leiterin des Veranstaltungsbüros der Stadt Weilheim, „eine runde Sache“.

Festwirt und Volksfest-Betreiber Peter Schöniger konnte am gestrigen Dienstag zwar noch keine konkreten Zahlen zu Gästen im Festzelt, verkauften Hendl und Mass Bier nennen. Doch das Veranstaltungsbüro zieht trotzdem bereits eine positive Bilanz. „Wir sind zufrieden. Der Anstich war gut besucht und auch am ersten Abend, als traditionell die Münchner Band „Manyana“ spielte, war die Stimmung super“, so Zaha. Auch das „altbewährte Programm“, wie das Feuerwerk und das Oldtimertreffen, kamen gut an. „Am Kindernachmittag hätte mehr los sein können – aber da war es auch einfach wahnsinnig heiß“, sagt sie.

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Weilheimer Volksfest: Ein besonderer Tombola-Gewinn

Sehr positiv aufgenommen worden sei auch der „etwas höherpreisige“ Tombola-Gewinn: ein Elektro-Scooter im Wert von knapp 1000 Euro. Für jede Mass, die am zweiten Festsonntag verkauft wurde, gab es ein Los dazu. „Gewonnen hat ein etwas älterer Herr, der sich sehr darüber gefreut hat“, so Zaha. Auch das Essen im Festzelt sei von den Besuchern gelobt worden. „Das hat nicht nur geschmacklich überzeugt, sondern war auch schön angerichtet“, sagt sie. Auffällig sei laut der Leiterin des Veranstaltungsbüros gewesen, wie viele junge Leute in Tracht gekommen seien: „Das ist wieder groß in Mode.“

Die Weilheimer Polizei blickt auf ruhige Tage zurück. Eine feste Streife mit zwei Einsatzkräften, die bei Bedarf Verstärkung hätte anfordern können, war während des Festes durchgehend vor Ort. „Es gab lediglich einen Fall von Beleidigung, einen Streit, bei dem es zu einer Körperverletzung kam, und eine gestohlene Geldbörse“, so Polizeihauptkommissar Harald Schmid, „insgesamt lief das Volksfest in diesem Jahr sehr gesittet ab.“

nema

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