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Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren: (v.l.) Alfred Falk (Vorstandschaft), Florian Lechner (Architekt) und Dieter Pausch (1. Vorsitzender) freuen sich über die schnell wachsende Baustelle. 

Sowohl für Kinder als auch Erwachsene werden die Angebote erweitert

Dank Anbau „Nord“ plant der TSV Weilheim neue Kurse

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Die Arbeiten zum Anbau „Nord“ des TSV Weilheim laufen auf Hochtouren. Bis jetzt sind die Bauarbeiten noch im Zeitplan, sodass der Eröffnung im kommenden Jahr nichts im Wege steht. Eine Erweiterung des Kursangebots ist durch den Anbau auch in Planung.

Weilheim – „Mit dem Anbau werden Möglichkeiten entstehen, die wir derzeit noch gar nicht abschätzen können“, vermutet der TSV-Vorsitzende Dietmar Pausch. Die Gesamtkosten liegen bei rund 1,53 Millionen Euro, sagte Alfred Falk, Beisitzer in der Vorstandschaft. Für die Finanzierung des Projekts arbeite der Sportverein mit drei großen Partnern zusammen.

Anbau „Nord“ macht TSV zum modernsten und größten Sportverein südlich von München

Der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) hat den Bau mit 250 000 Euro bezuschusst und zusätzlich einen zinsgünstigen Kredit von 125 000 Euro eingeräumt. Auch die Sparkasse Oberland habe dem TSV „sehr wohlwollend“ einen zinsgünstigen Kredit gewährt, sagte Pausch. Als dritten Partner nennt Pausch die Stadt Weilheim. „Da haben wir 500 000 Euro erhalten“, erklärte er. Selbst übernehme der Verein Kosten in Höhe von 750 000 Euro.

Mit dem neuen Gebäude sei der Sportverein der „größte und modernste südlich von München“, erklärte Pausch. Derzeit verzeichne der TSV rund 4300 Mitglieder. Durch den Anbau „Nord“ sieht er die Chance, die Mitgliederzahl auf 5000 zu erhöhen. Denn auch mit dem Anbau „Süd“ im Jahr 2010 konnte eine extreme Entwicklung an Mitgliedern festgestellt werden, sagte der Sportvereinschef.

Mehrzweckraum im Erdgeschoss für Vorschulkindersport gedacht

Der Grund für den modernsten Verein begründete Pausch damit, dass der Sportverein „viel Wert auf die Ausbildung von Trainings- und Jugendleitern“ lege. Außerdem wolle der Sportverein sein Angebot an Kursen durch den Anbau vergrößern. 

„Im Erdgeschoss entsteht ein Mehrzweckraum, der vor allem für den Vorschulkindersport genutzt werden soll“, erklärte Pausch. Dabei sei die Förderung der Motorik und der Koordination der größte Schwerpunkt. Dazu bestünden auch Kooperationen mit „mehreren Kindergärten“, erklärte der Vorsitzende.

Der Raum biete auch für Jugendliche neue Möglichkeiten. „Da müssen wir schauen, was gefragt wird und können entsprechende Kurse anbieten“, sagte Pausch.

„Fit alt werden“ können die Mitglieder mit dem neuen Kraft- und Fitnessraum

Aber auch an die Generationen über 40 und 60 Jahre denke der TSV. Für diese soll der „Gesundheits-, Fitness- und Rehasport“ angeboten werden. „Unsere Mitglieder wollen fit älter werden und die Nachfrage nach entsprechenden Kursen ist groß“, berichtete der Vereinschef. Dafür eigne sich der im Obergeschoss des Anbaus geplante Kraft- und Fitnessraum. Der bereits besehende Fitnessraum werde mit dem im Neubau gekoppelt und dadurch erweitert, erklärte Pausch.

Bisher laufe alles planungs- und zeitgemäß ab, erklärte Architekt Florian Lechner. „Die Eröffnung ist realistisch, wenn uns das Wetter weiterhin gnädig ist“, sagte er weiter. Besonders die Zusammenarbeit mit den regionalen Firmen freute Pausch und Lechner. „Die Handwerker haben es verdient, ein Richtfest zu bekommen“, erklärte Pausch. Angedacht ist das für Februar oder März.

ff

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