Nicht mehr zu retten war die Scheune zwischen Narbonner Ring und Dietlhofer See in Weilheim, die am Sonntag um kurz nach 4.30 Uhr in Flammen stand.
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Nicht mehr zu retten war die Scheune zwischen Narbonner Ring und Dietlhofer See in Weilheim, die am Sonntag um kurz nach 4.30 Uhr in Flammen stand.

Kriminalpolizei ermittelt

Weilheim: Feldstadel beim Dietlhofer See brennt komplett nieder

  • Magnus Reitinger
    vonMagnus Reitinger
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Rund 20.000 Euro Sachschaden entstand am frühen Sonntagmorgen beim Brand eines Feldstadels nahe des Dietlhofer Sees in Weilheim. Wegen der Brandursache ermittelt nun die Kriminalpolizei Weilheim.

Weilheim – Um kurz nach halb fünf Uhr in der Früh meldeten Passanten am Sonntag bei der Integrierten Leitstelle Oberland den Brand eines Feldstadels nahe des Dietlhofer Sees im Norden von Weilheim. Als die Feuerwehr dort wenige Minuten später eintraf, stand die Scheune bereits im Vollbrand: „Trotz des raschen Löscheinsatzes brannte der Stadel komplett nieder“, heißt es im Pressebericht des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd: Die Brandursache ist unklar, die Kriminalpolizeiinspektion Weilheim hat die Ermittlungen zur Klärung übernommen. Der Sachschaden wurde am Sonntagvormittag vorläufig auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Feuerwehren mit über 30 Kräften im Einsatz

Dass sich der Feldstadel, der östlich des Verbindungsweges in Verlängerung der Römerstraße zum Dietlhofer See (auf halbem Weg zwischen Narbonner Ring und See) stand, von selbst entzündet hat, das hält Stefan Herbst, der stellvertretende Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Weilheim, für „ausgeschlossen“: In der Scheune hätten sich lediglich „ein Anhänger und ein bisserl Material“ befunden, so Herbst, „glücklicherweise war kein Heu eingelagert“.

Mit zwei C-Rohren konnten die gut 30 Einsatzkräfte – die Weilheimer Wehr war um 4.37 Uhr gemeinsam mit der Feuerwehr Unterhausen alarmiert worden – das Feuer rasch löschen. „Zwei Trupps unter Atemschutz haben das recht schnell unter Kontrolle gehabt“, erklärte Herbst gegenüber der Heimatzeitung. Doch der Stadel sei „nicht mehr zu retten“ gewesen und stürzte komplett ein. Bei den Nachlöscharbeiten half ein Bagger der Stadtwerke Weilheim mit.

So sah der Stadel nach dem Brand aus.

Gut zwei Stunden nach der Alarmierung konnten die Feuerwehren den Einsatz um 6.43 Uhr wieder beenden. Die Weilheimer Wehr war laut Herbst mit sechs Fahrzeugen und 19 Kräften, die Feuerwehr Unterhausen mit zwei Fahrzeugen und zwölf Kräften im Einsatz. Auch Rotes Kreuz und Polizei waren vor Ort.

Kripo hofft auf Zeugen

Letztere hofft nun auf Zeugen des Geschehens in den frühen Morgenstunden: Wer sachdienliche Hinweise zu dem Brand geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Weilheim unter der Rufnummer 0881/6400 zu melden.

mr

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