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Fair soll es bei Sport und Spiel in Weilheim künftig schon bei der Anschaffung zugehen. Dafür warben Bürgermeister Markus Loth (Bildmitte, von rechts), zweiter Bürgermeister Horst Martin und weitere Mitglieder der Steuerungsgruppe. Über neue Bälle freuen sich hier die Vertreter von fünf Kindergärten und Schulen.

Erworben wurden die Bälle im „Weltladen Weilheim“

Gespendete Bälle als Werbung für Fairtrade-Produkte

Zehn fair gehandelte Bälle für den Sportbetrieb haben auf dem Gelände des AWO-Kinderhauses „Villa Kunterbunt“ in Weilheim ihren Besitzer gewechselt.

Weilheim – Eingeladen hatte zu dem Termin die „Fairtrade“-Steuerungsgruppe der Stadt, die mit den Ballgeschenken an fünf Kindergärten und Schulen die jeweiligen Sachaufwandsträger der Einrichtungen auf die „zwischenzeitlich zahlreich erhältlichen fair gehandelten Produkte“ aufmerksam machen möchte. Zudem sollte dazu ermuntert werden, bei eigenen Einkäufen künftig die etwas höheren Kosten von fair gehandelten Produkten nicht zu scheuen.

Finanziert wurden die Bälle, die in der Funktionalität anderen Bällen ebenbürtig sein sollen, mit den Spendenerlösen aus dem zweiten und teilweise auch des ersten „Fairen Frühstückes“. 

Bälle können am 26. Oktober ausführlich getestet werden

Je zwei Bälle für den Sport- und Spielbetrieb erhielten (wie andere Einrichtungen bereits im Mai): die „Villa Kunterbunt“, das evangelische Haus für Kinder, das Kneippkinderhaus Mariae Himmelfahrt, die Oberlandschulen und die staatliche Realschule in Weilheim. Erworben wurden die Bälle im „Weltladen Weilheim“.

Am Samstag, 26. Oktober, findet unter dem Motto „Faire Bälle für Sportvereine“ auf dem Gelände des TSV eine Veranstaltung statt, in der fair gefertigt und gehandelte Bälle ausführlich getestet werden können. Hierzu sind Sportlehrer aller Schulen ebenso geladen wie jeweils etliche Sportler der Abteilungen „Fußball“, „Handball“ und „Volleyball“.

Zweiter Bürgermeister Horst Martin wird dann als Mitglied der Steuerungsgruppe das Fußballtor hüten. Zu der bislang fünfköpfigen Steuerungsgruppe haben sich mit Astrid Borris vom „Weltladen“ und Monika Winterholler vom Netzwerk „Unser Land“ inzwischen zwei weitere Mitglieder dazugesellt. 

EMANUEL GRONAU

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