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Frank Dittmann (3.v.l.) hatte die Idee, den Arbeitskreis wieder aufkleben zu lassen.

14 Personen wollen sich engagieren 

Nach langer Inaktivität: AK „Wirtschaften und Arbeiten“ wiederbelebt

Der zehnte Arbeitskreis der Weilheimer „Agenda 21“, der sich mit „Wirtschaften und Arbeiten“ befasst, ist wieder aktiv. 16 Interessierte waren ins Rathaus gekommen, um den AK nach einer längeren Zeit der Inaktivität wiederzubeleben. Initiator war Frank Dittmann.

Weilheim – Dittmann hat Wirtschaftserfahrung. Er stellte sich als Gründer der Firma „Convotherm“ vor, deren Geschäftsführer er bis 2010 war. Seither ist er laut eigener Aussage „aktiver Bürger“. Er ist ist aber auch der Vorsitzende des CSU-Ortsverbands Weilheim. 

Einstimmige Wahl zum Arbeitskreissprecher

Dittmans Interesse für Wirtschaft habe er sich auch im Ruhestand erhalten und er wolle seine Kenntnisse nun in die Agenda-Bewegung einbringen. Dittmann wurde einstimmig zum Arbeitskreissprecher gewählt. Sein Ziel ist: „Vernünftig die Wirtschaft unterstützen.“ Dazu gehöre unter anderem, dass die Weilheimer „auch hier arbeiten können“.

Unter den Besuchern der Wiedergründungsveranstaltung im Rathaus waren 14 Personen, die sich im Arbeitskreis engagieren wollen. Die meisten von ihnen sind Selbstständige oder Ruheständler, die in ihrer Berufsphase Verantwortung in der Wirtschaft trugen. Auch einige aktive Unternehmer sind dabei.

Ein loser Zusammenschluss von Bürgern 

Laut städtischem Agenda-Koordinator Manfred Stork ist die Weilheimer „Agenda 21“ ein loser Zusammenschluss von Bürgern, die sich in ihrer Stadt engagieren möchten. Es gebe keine fest Mitgliedschaft, wer wolle könne sich auch in einzelnen Projekten der Arbeitskreise engagieren. 

Derzeit hat die Agenda 21 in Weilheim zehn Arbeitskreise: „Eine Welt“, „Energie und Klimaschutz“, „Gemeinwohl-Ökonomie“, „Kulturelles Leben“, „Mobilität und Verkehr“, „Natur in und um Weilheim“, „Senioren“, „Sozialer Arbeits- und Lebensraum“, „Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen“ und „Wirtschaften und Arbeiten“.

Das erste Treffen des Arbeitskreises „Wirtschaften und Arbeiten“ wurde für Mittwoch, 18. September, 19 Uhr, vereinbart. Der Ort steht noch nicht fest.

VON ALFRED SCHUBERT

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