+
Die Münchner Band „Jamaram“ heizte den Zuschauern auf dem Weilheimer Volksfestplatz am Samstagabend ein. Vor der Bühne standen über 170 Autos, in denen mitgefeiert wurde.

Positive Bilanz der Veranstalter

Weilheim: Autokonzerte waren „mega“

Am Sonntag hat das letzte Autokonzert von Radio Oberland am Volksfestplatz in Weilheim stattgefunden. Nicht nur die Bands waren begeistert – auch die Veranstalter zeigten sich sehr zufrieden. Und auch die Zuschauer hatten bei den Konzerten sichtlich ihren Spaß und performten in ihren Autos mit.

Weilheim –„Das ist erst unser zweites Konzert in diesem Jahr und deshalb ist es für uns eine Ehre, hier zu spielen“, rief Tom Lugo, Sänger der Münchner Band „Jamaram“, den rund 500 Zuhörern auf dem Festplatz in Weilheim zu. Und es brach Jubel aus.

Auch das vierte von insgesamt fünf Autokonzerten, die Romina Reinhard von Radio Oberland ins Leben gerufen hatte, war ein voller Erfolg. Über 170 Fahrzeuge parkten diesmal vor der großen Bühne auf dem Festplatz. Und dass das Ganze beinahe ein richtiges Freiluftkonzert wurde, hatte mit Lockerungen seitens der Veranstalter zu tun. „Ihr müsst nur immer Kontakt zum Auto haben, also nicht auf dem Gelände herumlaufen“, sagte Moderator Simon Sterzer im Vorfeld.

Sogar auf den Autodächern wurde getanzt

So saßen die meisten „Jamaram“-Fans auf den Dächern ihrer Autos und Busse, schwenkten die von Radio Oberland verteilten Leuchtstäbe, sangen mit, und es wurde sogar auf den Autodächern getanzt. Verständlich, denn die Musik der achtköpfigen Band, eine Mischung aus Reggae, Funk, Latin und Ska, ist rhythmisch absolut mitreißend.

Dabei wird sehr viel improvisiert, einfach drauflos gespielt und es kommt eine ansteckende Lockerheit rüber. „Jamaram“ trat zusammen mit „Jahcoustix“ (aka Dominik Haas) auf, einem ebenso grandiosen Reggae-Musiker. „Schon als Teenager haben wir gemeinsam Musik gemacht“, erklärte Tom Lugo den Zuhörern. Und es sei eine Riesenehre für beide, miteinander Musik zu machen. Beste Stimmung also an diesem Abend. Wie auch bei den anderen vier Konzerten.

Für jeden Musikgeschmack war etwas dabei

Romina Reinhard hatte fünf vollkommen unterschiedliche Künstler eingeladen. Von der kleinen Egerländer Besetzung über Alexander Eder, Kaled und „Lenze & de Buam“ wurde ein breites musikalisches Spektrum abgedeckt. „Wir wollten für jeden Musikgeschmack etwas anbieten“, sagte Reinhard. Fragt man sie nach dem Fazit dieser neuen Konzertkonstellation, dann fasst sie es mit einem Wort zusammen: „Mega!“.

Man habe mit allen Künstlern nach den jeweiligen Konzerten gesprochen, so Reinhard. „Alle waren dankbar und erfreut, mal wieder auftreten zu können“, sagte sie. Und natürlich war auch das Publikum dahingehend vollkommen begeistert.

Auch organisatorisch hat alles hervorragend geklappt. Man war bestens vorbereitet. Ein paar liegen gebliebene Fahrzeuge musste man mit Hilfe von Starterkabeln wieder „reanimieren“, da die Fahrzeughalter einfach zu lange die Zündung anließen und dann die Autobatterie leer war.

Und auch das Ausparken der vielen Fahrzeuge nach einem Konzert verlief immer einwandfrei. Die Mitarbeiter des THW schleusten routiniert ein Fahrzeug nach dem anderen wieder heraus. „Es gab keinen einzigen Zwischenfall bei einem Konzert, alle hielten sich an die vorgegebenen Vorschriften“, fasste Reinhard erfreut die fünf gut besuchten Autokonzerte zusammen.

Regina Wahl-Geiger

Lesen Sie auch: Neue Ampeln an der B2 in Weilheim?

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Kommentar zum 5G-Ausbau in Weilheim: Wie der Elefant im Porzellanladen
Sebastian Tauchnitz, Deskchef von „Weilheimer Tagblatt“, „Schongauer Nachrichten“ und Penzberger Merkur, zum 5G-Ausbau in Weilheim.
Kommentar zum 5G-Ausbau in Weilheim: Wie der Elefant im Porzellanladen
Riesenüberraschung: Erster 5G-Mast der Telekom funkt bereits in Weilheim
Völlig überraschend hat die Telekom den ersten Funkmast in Weilheim 5G-fähig gemacht. Er soll – je nach Zahl der Nutzer, Bebauung und Topografie – einen Radius von rund …
Riesenüberraschung: Erster 5G-Mast der Telekom funkt bereits in Weilheim
„Schade, dass man nicht mit dem Fahrrad durch Weilheims Fußgängerzone fahren kann“
Wie fahrradfreundlich ist Weilheim, und was ließe sich für Radfahrer noch verbessern? Darüber sprach Helmut Kilian vom Arbeitskreis „Mobilität und Verkehr“ der örtlichen …
„Schade, dass man nicht mit dem Fahrrad durch Weilheims Fußgängerzone fahren kann“
Wolf in oberbayerischem Wald gesichtet: Jäger mit mahnenden Worten - Wer jetzt aufpassen muss
Ein Wolf treibt sich in einem Landkreis in Oberbayern herum. Das bestätigte das bayerische Landesamt für Umwelt. Die Identifizierung ist eindeutig.
Wolf in oberbayerischem Wald gesichtet: Jäger mit mahnenden Worten - Wer jetzt aufpassen muss

Kommentare