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Gemeinsam „Biene, Hummel & Co“ schützen: (v. li.) Kreisfachberaterin Heike Grosser, Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Barbara Kopf (Mitglied der Verbandsleitung Gartenbau und Landschaftspflege) und Norbert Moser (Kreisvorsitzender der Imker).

Aktionsjahr für „Biene, Hummel & co“

Veranstaltungen rund um Insekten: Damit es auf den Wiesen wieder summt

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Mit einem Jahr voller Veranstaltungen für „Biene, Hummel & Co“ will der Landkreis gegen das Insektensterben vorgehen. 

Landkreis – In welcher Umgebung fliegen Bienen – und wo nisten unsere heimischen Insekten eigentlich? Mit diesen Themen setzt sich die Landkreisaktion „Gemeinsam für Biene, Hummel & Co“ auseinander.

„Schon seit einigen Jahren beschäftigt uns das Insektensterben – jetzt ist es höchste Zeit, aufzuklären und dagegen vorzugehen“, erklärt Landrätin Andrea Jochner-Weiß in einem Pressegespräch im Landratsamt.

Um Privatleute, aber auch Landwirte und Kommunen zu informieren, sind ab Mitte Mai bis Ende November verschiedene Veranstaltungen geplant. Gemeinsam mit dem Kreisverband der Imker Weilheim und Schongau sowie dem Kreisverband Gartenkultur und Landschaftspflege Weilheim-Schongau hat das Landratsamt seit vergangenem Herbst an einem Konzept gearbeitet. Das Aktionsjahr läuft in Kooperation mit dem Nachbarlandkreis Landsberg am Lech.

Imker zeigen Ausstellung „Die Bienen“

Die Auftaktveranstaltung für „Biene, Hummel & Co“ findet am Dienstag, 15. Mai, im Landratsamt in Weilheim statt. Ab diesem Zeitpunkt ist auch die Ausstellung „Die Bienen“ vom Bezirksverband der Imker in Oberbayern im Foyer des Amtes zu sehen.

Heike Grosser, Kreisfachberaterin am Landratsamt und Geschäftsführerin des Kreisverbands für Gartenkultur und Landespflege, hat die Veranstaltungen für das Aktionsjahr mitorganisiert. Mit dem Programm möchte sie nicht nur auf die Biene, sondern auch auf den Schutz anderer heimischer Insekten – „von der Schwebfliege bis zur Wespe“ – aufmerksam machen.

Viele Menschen seien aktuell bereits für das Thema sensibilisiert

„Wir wollen zeigen, was heimische Wiesen doch für Wunderwelten sein können, und die Menschen animieren, Blumen stehen zu lassen und so Platz für Insekten zu schaffen“, so Grosser beim Pressegespräch. Viele Menschen seien aktuell bereits für das Thema sensibilisiert.

Bis es auf grünen Freiflächen wieder vermehrt blüht, könne es laut der Kreisfachberaterin allerdings dauern: „40 Jahre lang hat man darauf hingearbeitet, dass Blumenwiesen verschwinden. Das geht also nicht von heute auf morgen.“ Im Rahmen des Aktionsjahres möchte sie Empfehlungen mit auf den Weg geben, die auch Kleingärtner ohne großen Aufwand umsetzen können. Bereits der Verzicht auf Mähroboter oder Nachtlampen für den Garten helfe dabei, „Lebensraum für die ganze Insektenwelt zu schaffen“, meint Grosser. So könne es bald wieder vermehrt „summen“.

Weitere Tipps

zum „insektenfreundlichen“ Garten gibt es in der kostenlosen Neuauflage der Broschüre „Lust auf Natur in unseren Gärten“. Erhältlich ist diese ab 8. Mai im Landratsamt in Weilheim.

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nema

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