Als wichtige Radl-Route vom und zum Weilheimer Süden wird dieser Teil der Schwaigerstraße jetzt Fahrradstraße.
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Als wichtige Radl-Route vom und zum Weilheimer Süden wird dieser Teil der Schwaigerstraße jetzt Fahrradstraße.

Beschluss im Verkehrsausschuss

Weilheim: Schwaigerstraße wird Fahrradstraße

  • Magnus Reitinger
    vonMagnus Reitinger
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Bald gibt es weitere 500 Meter Fahrradstraße in Weilheim: Der Verkehrsausschuss des Stadtrates hat einstimmig beschlossen, den südlichen Teil der Schwaigerstraße als Fahrradstraße auszuweisen.

  • Die Schwaigerstraße ist eine wichtige Route für Radler in Weilheim
  • Jetzt wird auch der südliche Teil als Fahrradstraße ausgewiesen
  • Das bedeutet: Autos haben sich den Radlern hier unterzuordnen

Weilheim – Den Anstoß dazu gab Stadtratsmitglied Claus Reindl namens der BfW-Fraktion. Diese Strecke sei Teil einer wichtigen Verkehrsverbindung für Radfahrer zwischen Weilheims Süden und dem Bahnhof, so begründete Reindl seinen Antrag. Während Färbergasse, Türlmühlweg und der nördliche Teil der Schwaigerstraße bereits als Fahrradstraße respektive Geh- und Radweg ausgewiesen sind, ist der südliche Teil der Schwaigerstraße (also der Abschnitt zwischen Aufeldstraße und Geistbühelstraße) bisher eine normale Ortsstraße mit Tempo 30. „Um den genannten Straßenzug als Radlerroute in den Weilheimer Süden stringent weiterzuführen“, sei es sinnvoll, auch diesen Abschnitt zur Fahrradstraße zu machen.

Es gilt weiter „Rechts vor Links“

„Fahrradstraße“ bedeutet: Kraftfahrzeuge haben sich hier dem Radverkehr unterzuordnen, Radfahrer dürfen auch nebeneinander fahren. Es gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern. Ansonsten bleibt alles, wie es ist – auch die Vorfahrtsregelung. Da heißt in diesem Bereich: Es gilt weiterhin „Rechts vor Links“.

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Andreas Wunder, Leiter des städtischen Ordnungsamtes, nannte es „absolut gerechtfertigt und begründet“, diese Strecke als Fahrradstraße auszuweisen. Auch Stefan Frenzl, der Radverkehrsbeauftragte der Stadt, plädierte im Verkehrsausschuss dafür: Denn es handle sich bei dieser Strecke um „eine der stärkst frequentierten Nord-Süd-Achsen“ für Radler. „Die Maßnahme ist richtig“, so Frenzl, „und sie schränkt den restlichen Verkehr nicht ein“.

Wie soll die Fahrradroute weiter fortgeführt werden?

Ob zur Fortführung der Fahrradroute Richtung Süden künftig auch die Aufeldstraße und die Oderdinger Straße zu Fahrradstraßen erklärt werden, diese Frage ließ der Ausschuss offen. Für diese Entscheidung, so war man sich einig, solle erst das Radwegekonzept abgewartet werden, das die Firma Gevas derzeit für die Stadt erstellt.  

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