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So sehen Sieger aus: Zu einem Gruppenbild stellten sich die bei der Sportlerehrung der Stadt ausgezeichneten Sportler und Sportlerinnen aus Weilheim in der „Schießstätte“ auf. Vorne von links: Bürgermeister Markus Loth, Sportreferent, BfW-Stadtrat Tillman Wahlefeld und „Hausherr“ Sebastian Ferchl von der FSG. Die nächste Sportlerehrung findet im Tennisheim statt.

Weilheim

Ein Trio wird „Sportler des Jahres“

Weilheim - Bei der Sportlerehrung der Stadt wurden 71 Athleten ausgezeichnet. Den Sonderpreis erhielt ein Triathlon-Team.

Die meisten Sportler haben einen voll gepackten Terminplan. Für einige aus dem Landkreis kamen jetzt innerhalb von fünf Tagen zwei weitere abseits von Sporthallen und Stadien dazu. Nach dem Landkreis ehrte auch die Stadt Weilheim ihre erfolgreichen Athleten. 71 Einzel- und Mannschaftssportler, und damit deutlich weniger als in den Vorjahren, wurden bei der 25. Sportlerehrung ausgezeichnet.

„Einige Vereine haben leider nicht gemeldet“, erklärte Sportreferent Tillman Wahlefeld, der die Ehrung im Gasthaus „Schießstätte“ zusammen mit Bürgermeister Markus Loth vornahm, den Rückgang.

In seiner Begrüßung stellte der Rathauschef einmal mehr die Bedeutung des Sports für die Stadt Weilheim heraus. „Soweit es möglich ist, werden wir alle sportlichen Aktivitäten weiterhin unterstützen und auch der Wunsch nach einer weiteren Dreifach-Turnhalle ist bei uns nicht verhallt“, sagte Loth. Gleichzeitig betonte er, dass die Auszeichnung der erfolgreichen Sportler nur eine kleine Anerkennung der Leistung sei. „Am wichtigsten ist, dass Sie mit ihrer Leistung andere ermutigen, selbst Freude am Sport zu finden“, betonte der Bürgermeister die Vorbildfunktion der Aktiven.

Sportler-Ehrung in Weilheim: Die Bilder

Letztere haben insbesondere Sportler, die mit nationalen oder gar internationalen Erfolgen aufwarten können. Ein Trio vom Post SV Weilheim gelang dies im letzten Jahr in eindrucksvoller Manier beim Ironman-Triathlon in Roth. Stefan Schmid, Steffen Frühauf und Max Halbritter holten dort völlig überraschend den deutschen Meistertitel. Diese herausragende Leistung fand durch die Wahl zum „Sportler des Jahres“ durch eine dreiköpfige Fachjury eine besondere Würdigung. Der Titel wurde in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben.

„Damit habe ich wirklich nicht gerechnet, das kam völlig überraschend“, gestand Halbritter, der den großen Wanderpokal im Form eines Glas-Obelisken aus den Händen von Vorjahressieger Philip Mößmer und einen Siegerscheck der „Sparda“-Bank über 500 Euro für seine beiden verhinderten Teamkollegen in Empfang nahm. Mit einem Handyfoto bekamen Frühauf und Schmid nach der Übergabe davon aber sofort Kenntnis. „Eine Titelverteidigung wird es in diesem Jahr leider nicht geben, da wir bei der Deutschen Meisterschaft in Frankfurt nicht starten werden“, erklärte Halbritter.

Davor hatte Loth Schwimmer, Tänzer, Leichtathleten und Turner vom TSV für ihre Erfolge mit Anstecknadeln, Plaketten und Urkunden ausgezeichnet. Aber auch die Boule/Petanque-Mannschaft des 1. PC Goggolori, die „Damen 50“ und die „Herren 70“ vom TC, einige BMX-ler vom MC Weilheim und Gewehr- und Armbrustschützen der gastgebenden königlich privilegierten Feuerschützen gehörten zu den Geehrten. Mit Florian Schambeck (Modellfluggruppe Weilheim) war zudem ein Weltmeister unter den Ausgezeichneten.

-Text: Roland Halmel-

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