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Die Wasserwacht soll das Floß am Dietlhofer See spätestens in der kommenden Woche wieder im Wasser verankern. 

„Primär Rettungs- und Sicherheitseinrichtung“

Erbitterte Debatte beendet: Floß am Dietlhofer See kommt wieder ins Wasser

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Nach der Öffnung der Stege am Dietlhofer See soll nun auch das Schwimmfloß wieder ins Wasser gelassen werden. Der Stadt liegt mittlerweile ein Versicherungsgutachten vor.

Weilheim – Nachdem die Sperrung der Stege am Dietlhofer See seit etwa einer Woche wieder aufgehoben ist, soll nun auch das Schwimmfloß wieder ins Wasser gelassen werden. Laut einer Pressemitteilung der Stadt Weilheim soll das Floß „schnellstmöglich wieder im See verankert werden.“ Die Stadt sieht sich mittlerweile darin bestätigt, „dass es sich bei der Anlage am Dietlhofer See um eine ,Badestelle’ handelt, die keine Badeaufsicht erfordert“, heißt es in der Pressemitteilung außerdem. Aufgrund „schwankenden Wasserstandes“ und „oft nicht ausreichender Wassertiefe“ bleibe das Springen von Stegen allerdings weiterhin verboten.

Stellungnahme der Versicherungskammer und juristisches Gutachten

Wie Manfred Stork vom Staatlichen Bauamt auf Nachfrage der Heimatzeitung erklärt, hätte man sich aufgrund eines juristischen Gutachtens und einer Stellungnahme der Versicherungskammer Bayern zu diesem Schritt entschlossen. „Das Floß ist primär eine Rettungs- und Sicherheitseinrichtung“, so Stork, „es wird auch laufend gewartet und ist TÜV-geprüft.“ Angebracht werden soll die Schwimminsel spätestens in der kommenden Woche von der Wasserwacht.

Lesen Sie auch: So ist die Situation in Penzberg: Stadt kann Badestege wieder öffnen – aber erst im Juli. 

Damit endet eine wochenlange, teils erbittert geführte Debatte in Weilheim. Zunächst hatte der Stadtrat beschlossen, sämtliche Stege zu sperren und sowohl das Schwimmkreuz als auch das Floß aus dem See zu entfernen. Das hatte viele Bürger extrem aufgebracht.  

nema

Mehr zum Thema: Badestege in der Region: So unterschiedlich reagieren die Kommunen im Landkreis. 

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