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Beeindruckende Feuershows, originelle Zaubertricks und eine Wünsche erfüllende Fee in der Oberen Stadt: Das alles war beim großen „Straßen!Zauber!Festival! und beim Lichterzauber geboten. 
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Beeindruckende Feuershows, originelle Zaubertricks und eine Wünsche erfüllende Fee in der Oberen Stadt: Das alles war beim großen „Straßen!Zauber!Festival! und beim Lichterzauber geboten. 

Feuershows, Live-Musik und eine Wunschfee

Wunderbare Magier, zauberhafte Stimmung: „Straßen!Zauber!Festival!“ begeistert Groß und Klein 

Nicht nur das Wetter sorgte dafür, dass das „Straßen!Zauber!Festival“ in der Weilheimer Innenstadt und der Lichterzauber in der Oberen Stadt am Wochenende zu magischen Erlebnissen wurden. Wagemutige Akrobaten, originelle Zauberer und eine Wünsche erfüllende Fee lockten jede Menge kleine und große Zuschauer an.

Weilheim – Mit dem Heraufkommen der Dämmerung wurden Weilheims Straßen am Freitag nicht leerer, sondern voller. Grund waren gleich zwei Veranstaltungen: Der Lichterzauber in der Oberen Stadt und das „Straßen!Zauber!Festival“ in der Innenstadt. Zusätzlich lockten mehrere nächtlich geöffnete Geschäfte und zahlreiche Musiker.

Das Wetter hielt nicht nur, es wurde sogar milder als erwartet. Viele Plätze und Straßen der Stadt zeigten sich dicht belebt. Rasch umlagert war die „Open Stage“ im bunten Märchenzelt auf dem Kirchplatz, wo an mehreren Ständen auch der Hunger gestillt werden konnte. Die Ecke zur Ledererstraße wurde zum Standort wechselnder Zaubereien und zog vor allem die Kinder an. Hier hatte es sich gelohnt, den früher gewohnten Platz in der Gasse zum Marienplatz zu verlassen, denn dort hatte es oft einen Stau der Passanten gegeben.

Ohrwurmträchtige Cover-Versionen im Schaufenster gesungen

Der Straßenzug blieb jedoch keineswegs leer: Im Schaufenster einer Modeboutique sang der Weilheimer Daniel Aubeck zur Gitarre ohrwurmträchtige Cover-Versionen – von deutsch („Haam nach Fürstenfeld“) bis international („Wonderwall“). In sinnvoller Weise legte der Musiker Pausen ein, wenn draußen die Zauberer wieder Aufmerksamkeit brauchten.

Auf dem Marienplatz kamen unglaubliche Körperbeherrschung und Musik zusammen: Die Feuershow der „Vaganti“ wurde vom Band fetzig unterlegt. Leider turnte die Akrobatik-Truppe am höchsten Punkt des Platzes, sodass das Publikum tiefer stand und nur mit Mühe die beeindruckenden Formationen sah. Dies gab Anlass zu einiger Co-Akrobatik beim Publikum, das auf Brunnen, Stühlen und Blumentöpfen balancierend einen Blick zu erhaschen versuchte.

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Leichter hatten es da drei Störche, die trotz – oder wegen – des Trubels vom Dachfirst der Stadtpfarrkirche herab blickten. Möglicherweise spähten sie Richtung Sparkasse, wo die gitarrenstarke Gruppe „Sound-Cocktail“ mit Rockklassikern eine beachtliche Schar Leute fesselte.

Die musikalischen Extras zeigten, dass die wunderbaren Magier – die auch in den drei Kaufhäusern der Stadt mit ihren Tricks überraschten – inzwischen Teil eines größeren Ganzen sind, einer Kulturnacht im Werden. Da wächst das Gefühl, auch Weilheim sollte größer denken und an Kirchplatz und Marienplatz entweder den Künstlern oder dem Publikum erhöhte Positionen bieten – die Aufführungen nur über das gereckte Smartphone des Vordermannes zu sehen ist jedenfalls wenig erfreulich.

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Entspannte Perspektiven beim Lichterzauber in der Oberen Stadt

Entspannte Perspektiven gab es freilich auch: In der Oberen Stadt konnte – auch dank des fast gänzlich vermiedenen Verkehrs – die „Fee“ kaum eine Pause einlegen, so regelmäßig musste sie die von Klein und Groß fleißig mit Wunschzetteln versehenen -Lampions zu Wasser lassen. Dem Himmel näher wünschen konnte man sich auch in Mariä Himmelfahrt, wo vom glasklar singenden Marnbacher Duo aus Barbara und Bernadette Lutz sensible Glaubenslieder von der Empore erklangen.

Am Samstagmittag gab es noch einen Nachschlag der Zauberer und auch der Artistik der „Living Flags“, aber die Magie der vorigen Vollmondnacht war doch klar der atmosphärische Höhepunkt gewesen.

Von Andreas Bretting

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