Tragischer Frontalunfall auf der Ortsumfahrung fordert zweites Todesopfer

Tragischer Frontalunfall auf der Ortsumfahrung fordert zweites Todesopfer
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Wenig Begeisterung bei der „DSDS“-Jury: Kathy Raab (28) aus Weilheim kann Dieter Bohlen (rechts) und die restlichen Juroren weder mit ihrem Gesang noch mit ihrer Tanzeinlage überzeugen. 

Harte Worte von Dieter Bohlen

Trotz Aus bei „DSDS“: Weilheimerin (28) will weiter singen

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„Null Gefühl“ und eine „unteriridische Stimme“: Kathy Raab aus Weilheim bekam bei „DSDS“ eine vernichtende Kritik. Warum sie sich trotzdem nicht entmutigen lässt. 

Weilheim – Eigentlich ist Kathy Raab niemand, der sich schnell verunsichern lässt. Doch als die 28-Jährige, die seit etwa fünf Jahren in Weilheim lebt, vor Dieter Bohlen und der restlichen Jury der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar (DSDS)“ stand, läuft es von Anfang an nicht gut für die junge Frau, die in Weilheim, Tutzing und Murnau unter dem Motto „Musical für Kinder“ Gesang- und Tanzstunden anbietet.

„Bis ich dann tatsächlich vor Bohlen singen musste, hat mir alles sehr viel Spaß gemacht“, sagt sie über ihren Auftritt, der vergangene Woche im Fernsehen zu sehen war, „die Vorcastings, die nicht gezeigt werden, waren super“. Im TV läuft es dagegen weniger super. Als sie den Raum mit den Juroren betritt, beginnt sie direkt zu erzählen. Über ihre Leidenschaft fürs Singen, über ihre kleine Familie und über das Lied, das sie zum Besten geben will: eine umgetextete Version des Disney-Songs „Ich bin bereit“ aus dem Film „Vaiana“. Bohlens Kommentar: „Diejenigen, die am meisten reden, sind am schnellsten wieder raus.“

Vernichtende Kritik von der „DSDS“-Jury

Als Raab schließlich zu singen beginnt, gefriert Bohlen und den weiteren Juroren Oana Nechiti, Xavier Naidoo und Pietro Lombardi das Lächeln. Die Töne sitzen nicht – und der 28-Jährigen ist die Nervosität dann doch anzumerken. Wieder nimmt der Chefjuror kein Blatt vor den Mund: „Da war so null Gefühl dabei, und dazu hast du eine unterirdische Stimme – du hast wirklich gar keine Chance.“ Auch ihre Tanzkünste konnten keinen der Juroren überzeugen: Sie habe gewirkt wie eine Dampflok oder ein Bundeswehrsoldat.

Trotz der vernichteten Kritik lässt sich Raab nicht so schnell vom Platz verweisen. „Ich war einfach mega aufgeregt – darf ich bitte noch eine Nummer singen?“, fragt sie immer wieder. Bohlen bleibt hart: „Du singst hier keinen Ton mehr.“ Doch auch wenn ihre „DSDS“-Karriere ein jähes Ende genommen hat, hat die Castingshow für Raab eine besondere Bedeutung. „Ich war schon einmal beim Casting für die Staffel im Jahr 2011. Im Warteraum habe ich meinen Freund kennengelernt.“ Für ihn zog die gelernte Kinderpflegerin von Ingolstadt nach Weilheim. Heute ist sie Mutter eines zweijährigen Sohnes. „Ohne die Show würde es uns gar nicht geben“, sagt sie.

Dieser Hintergrund habe sie dazu veranlasst, sich erneut zu bewerben. Auch der Jury erzählt sie die Liebesgeschichte – und spart dabei nicht mit Details. „Schon beim Casting ging es direkt heiß zur Sache“, erklärt sie freimütig. Nicht nur Xavier Naidoo ist das „too much information“, sondern auch einigen Zuschauern. Nachdem Raab auf ihrer Facebook-Seite über ihre Teilnahme schreibt und auch einen Artikel des Internetportals „Promiflash“ über ihren Auftritt teilt, erhält sie viele Rückmeldungen. „Warum postet man so etwas? Ist man stolz auf so eine Kritik“, schreibt jemand unter das Posting.

Viel Kritik, aber auch positives Feedback für Kathy Raab

„Ich weiß selbst, dass ich nicht gut war“, sagt Raab, „aber im Fernsehen aufzutreten, muss man sich erst einmal trauen.“ Zudem würde es sich bei den ausgestrahlten Szenen um Zusammenschnitte handeln. „Das Fernsehen kann jemanden in gutem oder in schlechtem Licht darstellen“, sagt sie. Zu ihren Aussagen vor der Kamera steht sie: „Ich bin ein offener Mensch. Das wissen auch die Eltern, die ihre Kinder zu mir in die Kurse bringen.“

Trotz aller Kritik bekam Raab auch positives Feedback. „Mir haben auch Leute gesagt, dass ich sympathisch rübergekommen bin“, sagt die 28-Jährige. Sie sieht den Auftritt nicht als Niederlage, sondern als Ansporn, weiterzumachen. Neben ihrem Projekt „Musical für Kinder“ plant sie nun sogar, eigene Songs im Tonstudio aufzunehmen. Auch die Teilnahme an weiteren TV-Shows schließt sie nicht aus. „Ich bin vielleicht keine Whitney Houston – aber dass über einen geredet wird, muss man auch erst einmal schaffen.“

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