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Gemeinsam fast im Gleichschritt marschierten viele Mitglieder des Weilheimer Stadtrates gestern mit dem Festzug zum Volksfestplatz. Die parteiübergreifende Fraktion führten (vo. li.) Klaus Gast, 2. Bürgermeister Horst Martin, 3. Bürgermeisterin Angelika Flock und Ingo Remesch an.

Volksfest in Weilheim

Großer Rummel zum Auftakt

„Ozapft is“, hieß es auf dem Weilheimer Volksfest. Bis Pfingstmontag geht es rund auf dem Volksfestplatz – im Zelt und bei 22 Schaustellerbetrieben.

Weilheim – Nur einen zielsicheren Schlag brauchte Bürgermeister Markus Loth, um gegen 15 Uhr das Bierfass im Festzelt auf dem Weilheimer Volksfest anzuzapfen. „Ozapft is“, sagte er und setzte zur Sicherheit noch einen Schlag drauf. Damit war das Weilheimer Volksfest offiziell eröffnet, eigentlich hatte es aber schon am Morgen mit einem Boxkampf begonnen.

Anschließend begrüßte der Bürgermeister die Gäste, die trotz des schönsten Vatertagswetters draußen zahlreich ins Festzelt geströmt waren. Oben auf der Bühne hatten zu dem Zeitpunkt schon die Musiker der Weilheimer Stadtkapelle Platz genommen, die den musikalischen Auftakt übernahmen. Bis dahin hatte die Stadtkapelle schon ein paar Takte hinter sich, denn sie hatte um 14 Uhr auf dem Marienplatz ein Standkonzert gegeben, ehe es mit dem Festzug zum Volksfestplatz ging.

Volkfestauftakt in Weilheim: Die Bilder

Volkfestauftakt in Weilheim: Die Bilder

Viele Weilheimer standen am Straßenrand und ließen den Zug aus Mitgliedern von Weilheimer Vereinen, Musikkapellen und Trommlerzügen aus der Kreisstadt und der Umgebung, Kutschen und zahlreichen Stadtratsmitgliedern an sich vorüberziehen. Das Publikum war bunt gemischt: Senioren und Kleinkinder, Eltern mit Kinderwagen, Jugendliche und Erwachsene, im Dirnld oder in der Lederhos’n, in Jeans oder im leichten Sommerrock – alle waren sie auf den Beinen.

Musikkapellen und Trommlerzüge lieferten die passende Marschmusik und je näher der Festzug seinem Ziel kam, desto mehr vermischten sich bayerische Blasmusik mit internationalen Hits. Auf dem Volksfestplatz war das Fest zu dem Zeitpunkt schon in vollem Gange: Die Karussells drehten ihre Runden, es roch nach Zuckerwatte, glasierten Früchten und gebrannten Mandeln, im Top-Spin kreischten Fahrgäste.

Als das Fest später dann offiziell eröffnet war und die Begrüßungsreden vorüber waren, spielte die Stadtkapelle „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ und alle hoben ihr Glas. „Oh schee!“,rief da ein junger Mann, in Lederhos’n und kariertem Hemd, der in dem Moment das Festzelt betrat.

Kathrin Hauser

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