Ein weißes Häubchen hat der Zierapfel im Penzberger Garten von Angela von Drachenfels über Nacht bekommen. Sie hat uns dieses Foto geschickt.

Schneefall in Weilheim

Vom Winter nicht kalt erwischt

Der Betriebshof der Weilheimer Stadtwerke rückte am Montag zum ersten Mal zum Winterdienst aus. Kontrollgänge gibt es aber schon länger. 

Weilheim Überraschend kam der Wintereinbruch für Sebastian Soyer, stellvertretender Bereichleiter des Betriebshof der Weilheimer Stadtwerke nicht. „Bei unserem Winterdienst haben wir Bereitschaftler, die bei Bedarf Alarm schlagen“, sagt er, „bei den Kontrollrundgängen um drei Uhr nachts war draußen schon alles leicht mit Schnee bedeckt.“ Eine Fußtruppe und sechs Fahrzeuge rückten deshalb aus, um auf Haupt- und Durchgangsstraßen sowie auf Rad- und Fußwegen zu streuen. Etwa drei Zentimeter Schnee fielen. „Wir kontrollieren natürlich schon länger“, sagt Soyer, „aber am Montag ist der Winterdienst richtig gestartet.“

Zwar lagen die Temperaturen nachts schon öfter um null Grad. Wirklich geschneit hatte es aber noch nicht. „Auch jetzt ist der Boden noch relativ warm. Der Schnee bleibt also nicht lange liegen“, sagt er. Doch auch wenn der Winter sich bald tatsächlich von seiner ungemütlichen Seite zeigen sollte, ist der Betriebshof gewappnet. „In unserer Salzhalle lagern 450 Tonnen Salz“, so der Bereichsleiter, „wir kaufen es im Frühjahr zu günstigen Preisen ein.“

Für den Winter gerüstet

Wie Soyer erklärt, seien sie damit auf jeden Fall „für einen mittelstarken Winter“gerüstet. Übermäßig gestreut würde seiner Ansicht nach nicht: „Wir streuen nur so viel, wie es wirklich braucht. Das Salz wird ja nicht schlecht.“ Wie viel davon in diesem Winter gebraucht werden wird, lasse sich im Vorfeld nicht sagen. „Man muss auch immer bedenken, dass ein kalter, strenger Winter nicht unbedingt bedeutet, es es viel Schnee und Eis gibt“, sagt er.

Um die Temperaturen möglichst genau vorherzusagen, nutzt der Betriebshof einen besonderen Wetterdienst, der Daten speziell für Weilheim liefert. „Ab Mittwoch wird es in dieser Woche sowieso schon wieder wärmer“, sagt Soyer, „bis der Schnee liegen bleibt, dauert es noch.“  nema

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