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Gut gerüstet ist Maxi Wittich für seine Schulzeit, die in ein paar Tagen beginnt. 

Erster Schultag

Mit dem Monstertruck Richtung Schulzeit

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Aufregende Tage erlebt derzeit die Familie Wittich aus Weilheim: Der älteste Sohn, Maxi, kommt heuer in die Schule und da gab es im Vorfeld viel zu erledigen.

Weilheim Viel galt es zu erledigen und einzukaufen in den vergangenen Wochen bei der Familie Wittich in Weilheim. Doch nun kann der erste Schultag kommen: „Nur die Schultüte muss noch gefüllt werden“, sagt Dani Wittich, die Mutter des sechsjährigen Maxi, der morgen eingeschult wird.

Insbesondere über den erfolgreichen Kauf des Schulranzens ist Dani Wittich erleichtert, denn ihr Sohn hatte eine ganz klare Vorstellung davon, was darauf zu sehen sein sollte: „Monstertrucks, weil ich die so gerne mag“, sagt Maxi.

Vor dem ersten Schultag: Maxi ist mit Ranzen zufrieden

„Das war nicht so einfach“, sagt Dani Wittich, „ich hätte nicht gedacht, dass wir so einen Monstertruck-Ranzen finden.“ Doch die Familie wurde sogar in einem Geschäft in Weilheim fündig: „Das war ein echter Glücksgriff“, sagt die Mutter. Und auch ihr Sohn ist hochzufrieden mit seiner Wahl: „Meinen Schulranzen und meine Schultüte finde ich am tollsten.“ Natürlich gefallen ihm auch die anderen Dinge, die er für den Start in die Schulzeit am Diesntag benötigt. Bis es so weit war, dass Maxi Wittich so ausgestattet war, dass der erste Schultag kommen kann, hat seine Mutter eine ganze Liste an Rüstzeug besorgt, mit Namen beschriftet, eingeordnet und in die richtigen Beutel, Schachteln und Mäppchen geräumt – und ganz schön viel Geld investiert. „Insgesamt hat die Ausstattung gute 300 Euro gekostet“, sagt Dani Wittich.

Lesen Sie auch: An seine Schulzeit erinnert sich der Schongauer Bürgermeister Falk Sluyterman gerne zurück. Er ging auf die Waldorfschule.

Maxi hat zuvor drei Jahre lang den evangelischen Kindergarten in Weilheim besucht und freut sich jetzt auf die Schule, „aufs Rechnen freue ich mich am meisten“, sagt er. Er könne sogar schon bis 100 zählen. Generell findet er es „total cool“, dass er ab morgen ein Schulkind ist. „Es wird jetzt Zeit für ihn“, sagt seine Mutter, ihr Bub sei inzwischen so wissbegierig, dass er nun definitiv reif für die Schule sei. Er wird die Ammerschule besuchen. Dabei hat Maxi es nicht so leicht, wie andere Grundschulkinder, in anderen Weilheimer Ortsteilen, in die Schule zu kommen.

Vor dem ersten Schultag: Maxi muss zukünftig mit dem Bus fahren

Der Sechsjährige ist, weil er im Hahnebühel wohnt, ein Buskind und heuer der einzige Schulanfänger, der von diesem abgelegenen Teil Weilheims aus mit dem Schulbus in die Stadt gebracht wird. Aber seine Mutter ist zuversichtlich, dass ihr Sohn diese Herausforderung gut meistert: „Maxi kennt schon ein paar Kinder, die achten auf ihn, wenn er in den Bus steigt.“ Und wenn die Buben und Mädchen dann an der Schule ankommen, werden sie vom Hausmeister abgeholt und begleitet.

Für den Fototermin mit der Zeitung hat sich der angehende Erstklässler extra schick angezogen, an seinem ersten Schultag wird er aber noch schicker sein. „Da zieh’ ich Tracht an – mit Hut“, sagt er.

Das will Maxi nach der Schule machen

Und wenn er groß ist und die Grundschule lange hinter sich gelassen hat, lesen, rechnen und schreiben gelernt und den Führerschein gemacht hat, dann weiß er jetzt schon, welches Auto er sich dann als Erwachsener kaufen möchte: „Einen Monstertruck in Schwarz und da kann ich dann die ganze Familie in den Anhänger reinsetzen.“

Lesen Sie auch: Seit zwei Monaten fährt der Zug zwischen Weilheim und Schongau entweder unregelmäßig oder gar nicht. Seit Wochen transportieren Busse die Fahrgäste und inzwischen läuft der Schienenersatzverkehr gut. Kurz bevor die Züge ab Montag wieder regulär fahren, haben wir den Test aufs Exempel gemacht und sind in den Bus eingestiegen.

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