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Die Führungsriege der Weilheimer CSU, unten von links: Reinhold Schlegel (Beisitzer), Susanne Schmalhofer und Marion Lunz-Schmieder (beide stellvertretende Vorsitzende), Mona Helmenstein und Roman Möhlmann (beide Beisitzer). Hinten von links: Gerald Weingessl (Schriftführer), Reinhard Schmieder und Michael Bertram (beide Beisitzer), Pirmin Mohr (stellvertretender Vorsitzender), Martin Wagner (Schatzmeister), Frank Dittmann (Vorsitzender), Stefan Helmenstein (Beisitzer), Klaus Gast (Vorsitzender Marnbach). Weitere Beisitzer sind: Angelika Flock, Alexandra Bertl und Uta Orawetz.

Weilheim 

Weilheimer CSU demonstriert Einigkeit 

Weilheims CSU  setzt nach langen Jahren interner Streits nach einem neuen Weg und  ist sich einig wie selten. 

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Weilheim – Irgendwann im Lauf der Wahl des neuen Vorstandes, sagte Wahlleiter Klaus Gast: „Gratulation zu der Einigkeit“. Er spielte auf die einstimmigen Ergebnisse an, die für so gut wie jeden Posten ausgezählt wurden. Doch Einigkeit demonstrierte die CSU an diesem Abend im „Oberbräu“ auch in anderer Hinsicht: Weder wurden kritische Fragen aus den Reihen der Mitglieder gestellt, noch gab es Kritik an politischen Gegnern.

Marion Lunz-Schmieder, Sprecherin der CSU-Fraktion im Stadtrat, strich die „sachliche Zusammenarbeit“ in dem Gremium h

eraus, was wohl auch der Zeit zwischen den Kommunalwahlen geschuldet sei, wie sie sagte. Die CSU habe, so Lunz-Schmieder, letztlich auch dem neuen Gewerbegebiet „Achalaich“ zugestimmt, „weil wir dringend Flächen brauchen“. Zur geplanten Ortsumfahrung von Weilheim merkte sie an, dass Ruhe bewahrt werden müsse, denn „jetzt sind erst einmal die Fachplaner dran“. Stefan Zirngibl, einer von drei Weilheimer CSU-Kreisräten, äußerte Verständnis für die Bürgermeister der kleinen Gemeinden, die die Höhe der Kreisumlage kritisierten, die sie abführen müssen. Zumal der Landkreis in den nächsten Jahren allein rund 100 Millionen Euro in der Kreisstadt investiere.

Der Ortsverein der Weilheimer CSU mit seinen aktuell 166 Mitgliedern, der in der Vergangenheit von zahlreichen Krisen, Personalstreit und Wahlniederlagen gebeutelt wurde, befindet sich nach Einschätzung seines von allen 35 Stimmberechtigten einstimmig wiedergewählten Vorsitzenden Frank Dittmann auf einem guten Weg. Die Weilheimer, so sagte er, würden die CSU wieder verstärkt positiv wahrnehmen. Dittmann führte dies auch auf die vielen Aktionen des Ortsvereins zurück. Als Beispiele nannte er das Sommerfest am „Gmünder Hof“ den „Tag des Sports“ und die Stadtwette. Nächstes Wochenende steige zudem der „Tag der Gesundheit“ in der Stadthalle.

Als wichtigste Aufgaben für die nächste Zeit nannte Dittmann das Schaffen von Wohnraum und neuen Gewerbeflächen sowie die Umfahrung. „Und ab dem letzten Juliwochenende steigen wir dann in den Bundestagswahlkampf ein.“

gre

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