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Die Band  "Fretless" in der Tapas-Bar  "Torito", KultUHRnacht  2016. 

Weilheim 

Gut gefüllte Lokale

Zum zehnten Mal lockte die Weilheimer „KultUHRnacht“ am Samstagabend zahlreiche Besucher in die Lokale in der Weilheimer Innenstadt.

Weilheim – In diesem Jahr wurde das Kulturevent aufgrund der Osterfeiertage vorverlegt und fiel erstmals nicht auf die Nacht der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit. Obwohl laut Veranstalter Rupert Reggel in diesem Jahr „nichts Außergewöhnliches geplant“ war, waren die Lokale gut gefüllt.

 So drängten sich die Gäste im „Café Sonnendeck“ schon vor Konzertbeginn. Nachdem das das Duo „Floque & Roque“ den Abend schließlich mit Dolly Partons Country-Klassiker „Jolene“ eröffnet hatten, tanzten und sangen die Gäste bis spät in die Nacht. Gute Stimmung herrschte auch in der Tapas-Bar „Torito“. Dort begeisterte die Murnauer Band „Fretless“ mit Latino-Musik. Jung und Alt tanzten ausgelassen zu Carlos Santanas „Corazón Espinado“, doch auch Eigenkompositionen kamen beim Publikum gut an. Südländisches Flair kam auch im „Emporio“ auf. Dort unterhielt „Francesco Blue“, alias Franz Bauer, mit italienischer Musik à la Eros Ramazotti. Erstmalig konnten Nachtschwärmer auch in der „Seestuben“ am Dietlhofer See feiern. Um dort den Rock’n’Rollern von „Roxx Doxx“ lauschen zu können, entschieden sich viele Besucher, den Shuttle Service zu nutzen. Seit 2014 bringt dieser die Besucher sicher von der Innenstadt zu weiter entfernten Lokalen. „Die Musik im ‚Torito’ gefiel mir sehr gut, sonst finde ich das diesjährige Programm mittelmäßig“, sagte Jörg Lellwitz aus Polling. Den Shuttle Service hingegen lobte der 57-Jährige aus Polling als „schöne Einrichtung“. Er hatte im vollen Bus glücklicherweise noch einen Sitzplatz ergattert. Stellenweise war der Bus überfüllt. 

Bilder: Das war die "KultUHRnacht" 2016 in Weilheim

Trotz Platzmangel fand Peter Karg aus Polling „den Shuttle Service super.“ Dem 21-Jährigen gefiel zudem besonders das abwechslungsreiche Programm. Abwechslung war in der Tat geboten, nicht nur Musik-Fans kamen auf ihre Kosten. Auch das Weilheimer Stadtmuseum hatte geöffnet. Gezeigt wurde eine Ausstellung des Künstlers Ludwig von Nagel, der 1836 in Weilheim zur Welt kam. Dass der Kavallerie-Offizier eine Vorliebe für Pferde hatte, zeigt sich in seinen humorvollen Zeichnungen. 

Wie viele Besucher die „KultUHRnacht“ lockte, wusste Veranstalter Rupert Reggel gestern noch nicht. „Es war eine gelungene Veranstaltung“, sagte er. Es sei etwas ruhiger gewesen, was aber durch den ungewöhnlichen Termin in den Osterferien zu erwarten gewesen sei. Nächstes Jahr dürfen sich Nachtschwärmer über ein größeres und besonderes Programm freuen, so Reggel.

Regina Mittermeier

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