Polizei über Malina-Gutachten: „Es gibt unterschiedliche Ergebnisse“

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Entlang der Straße soll auf diesem Grundstück am Schießstattweg nahe der Ammer ein etwa 24 auf 12,50 Meter großes Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage gebaut werden. 

Bauausschuss stimmt Bauantrag für Schießstattweg zu 

"Schade um den alten Obstgarten"

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Weilheim – Eine private Bauherrin will am Schießstattweg 3 in Weilheim ein Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage bauen. Ein alter Obstgarten muss dafür weichen.

Große Pläne hat eine private Bauherrin für das Grundstück Schießstattweg 3, direkt neben der Obstpresse in Weilheim: Sie möchte dort entlang der Straße ein etwa 24 auf 12,50 Meter großes Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage errichten. Ihrem „Antrag auf Vorbescheid“ hat der Bauausschuss des Stadtrates in seiner jüngsten Sitzung einmütig zugestimmt – wenn auch mit einem weinenden Auge angesichts des alten Obstgartens, der durch den zusätzlichen Neubau verloren gehe. Er bedauere die Verdichtung, sagte CSU-Vertreter Klaus Gast, „aber mitten in der Stadt muss man das wohl akzeptieren“.

"Da geht wieder ein schönes Stück Weilheim den Bach runter"

Grünen-Stadtrat Alfred Honisch fand „echt schade, dass da an der Obstpresse ein herrliches Stück Weilheim – ich sag’s mal vorsichtig – verändert wird“. Kurz darauf wurde Honisch deutlicher: „Da geht wieder ein schönes Stück Weilheim den Bach runter – und wir können nur bei der Gestaltung ein bisschen mitreden.“ Denn die Bauwerberin hatte für den oberen Teil des Neubaus zwei Varianten vorgelegt: Auf zwei Vollgeschosse könne ein „Penthouse“ aufgesetzt werden – oder das Dachgeschoss mit Satteldach ausgebaut werden.

Ein „Penthouse“ lehnte der Bauausschuss komplett ab. Auch Stadtbaumeisterin Andrea Roppelt fand, dass sich ein solches dort nicht in die Umgebung einfügen würde. Einstimmig befürwortet wurde hingegen die Lösung mit Satteldach: Dadurch bekommt der Neubau laut Roppelt eine ähnliche Höhe wie das bereits bestehende Gebäude auf dem Grundstück.

Bewerberin bekommt Abfuhr für Penthouse

FW-Stadträtin Romana Asam war wichtig, dass eine große Robinie an der Grundstücksgrenze als „zu erhaltend“ in dem Bauplan festgesetzt wird. Und Stefan Zirngibl (CSU) fand es zwar „schade um den alten Obstgarten“. Doch retten könne die Stadt diesen nicht, für das Areal bestehe schlichtweg ein Baurecht. Und frühere Anfragen, so tröstete sich Zirngibl, „waren noch wesentlich massiver“.

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